#207: Wolfgang Kubicki: Warum die Steuerreform keine ist
Shownotes
Sieben Jahre lang hat er Hanno Berger verteidigt – den Mann, der zur Symbolfigur des größten Steuerskandals der deutschen Geschichte wurde. Jetzt äußert sich Wolfgang Kubicki zu genau den Gesetzen, die solche Fälle künftig härter bestrafen sollen. Bekannt ist er vor allem als FDP-Politiker und Bundestagsvizepräsident – weniger bekannt ist, dass er Diplom-Volkswirt und Rechtsanwalt mit Spezialgebiet Steuerrecht und Steuerstrafrecht ist und als Strafverteidiger in komplexen Wirtschafts- und Steuerstrafverfahren tätig war. In dieser Folge nutzen wir genau diese doppelte Perspektive für ein Gespräch, das tief in die aktuelle Steuerpolitik einsteigt.
Zur Einkommensteuer fragen wir Kubicki nach seiner Einschätzung zur geplanten „Reform" von Finanzminister Lars Klingbeil: Der neue Superreichensteuersatz von 47 Prozent trifft künftig auch Unternehmen, während Steuertarif und Grundfreibetrag nur geringfügig angepasst werden und die kalte Progression unausgeglichen bleibt. Gleichzeitig steigen die Sozialversicherungsbeiträge weiter – mit der von der FDP selbst forcierten kapitalgedeckten Rente kommt ein zusätzlicher Beitrag von je einem Prozentpunkt für Arbeitgeber und Arbeitnehmer hinzu. Wir fragen ihn, ob er der ab 2028 geplanten Körperschaftsteuersenkung traut, ob das Gesetz überhaupt in dieser Form bestehen bleibt, ob die Regierung bis zur Wahl 2029 hält – und ob er glaubt, dass eine echte Gewerbesteuerreform in Deutschland jemals gelingen kann. Auch die Erhöhung der Umsatzsteuer als Alternative zur Einkommensteuerreform bringen wir ins Gespräch.
Besonders spannend wird es bei der Erbschaftsteuer: Am 13. Oktober 2026 entscheidet das Bundesverfassungsgericht über die Verfassungsmäßigkeit der aktuellen Unternehmensbefreiung. Wir fragen Kubicki, wie er eine Erbschaftsteuer ausgestalten würde, sollte Karlsruhe die bestehende Regelung kippen. Danach wird es grundsätzlich: Welche Ausgaben würde er als Finanzminister streichen, und wie sieht seine Vision für ein leistungsfähiges und gleichzeitig finanzierbares Steuersystem aus?
Zum Abschluss nehmen wir den Aktionsplan gegen Steuer- und Finanzkriminalität mit ihm auseinander – von der geplanten Abschaffung der Selbstanzeige über die Wiedereinführung des Verbrechenstatbestands für Steuerhinterziehung bis zur Pflicht zur elektronischen Kasse ab 100.000 Euro Umsatz. Als jemand, der Cum-Ex aus erster Reihe kennt, hat Kubicki eine klare Meinung dazu, warum das Steuerstrafrecht verschärft wird, während bei Cum-Cum bis heute kaum Ermittlungserfolge vorliegen.
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Transkript anzeigen
00:00:00: Herzlich willkommen beim sei doch nicht besteuert podcast.
00:00:04: heute christian sind wir nicht alleine.
00:00:06: Wir haben einen sehr bekannten gast aber vielleicht willst du ihn trotzdem kurz vorstellen.
00:00:12: Ja, sehr gern.
00:00:13: Ich freue mich total dass heute Wolfgang Kubicki dabei ist.
00:00:16: man kennt ihn ja als Politiker Bundestagsvizepräsidenten aber was ich besonders spannend finde er auch Rechtsanwalt und hat sich auf das Steuerrecht spezialisiert Was für uns natürlich besonders spannend ist.
00:00:26: hier für unseren Podcast.
00:00:28: insofern herzlich willkommen.
00:00:29: Ich freu mich dass sie dabei sind.
00:00:31: Ich freue mich auch, dass ich dabei bin.
00:00:32: Aber ich muss das etwas korrigieren!
00:00:34: Ich habe mich nicht aufs Steuerrecht spezialisiert sondern aufs Steuerstrafrecht.
00:00:37: Das ist dann etwas anderes.
00:00:38: also ich bin mir derjenige, der zum Zuge kommt wenn eigentlich alles schon zu spät ist.
00:00:43: Ja das könnte ja zukünftig früher der Fall sein als momentan.
00:00:47: wir werden gleich noch darauf zu sprechen kommen aber lassen Sie uns vielleicht mehr auf die aktuelle Steuerpolitik in Deutschland sprechen?
00:00:54: Das ist ja sicherlich auch ein Thema mit dem sie sich stark befassen.
00:00:57: jetzt wird hier gerade heißt diskutiert, diese Einkommenssteuereform die ja gerade glaube ich der CDU schon mehr oder weniger vorliegt aber noch nicht öffentlich mit der Erhöhung des Spitzensteuersatzes und den leichten Anpassungen des Steuertarifs- und Steuerfreibetrags.
00:01:15: Wie ist denn Ihre Meinung dazu?
00:01:18: Ja es fasziniert mich das mittlerweile schon als Reform öffentlich verkauft wird, wie eine Einigung zwischen SPD und CDU aussieht.
00:01:28: Aber in Wahrheit ist das Steuerkonzept, was Lars Kliemberg jetzt gerade vorgestellt habe dabei ist, vorzustellen dass Gegenteil einer Entlastung ist eine weitere B-Lastung und zwar nicht nur unter Inflationsausgleichsgesichtspunkten sondern tatsächlich der Anpassung, der Grundfreibeträge gesetzlich vorgeschrieben.
00:01:48: Wir feststellen können, dass nicht mal die kalte Progression ausgeglichen wird, etwas was die Ampel ja noch auf den Weg gebracht hat, das früher Regierungen eigentlich immer nicht nur versprochen haben sondern auch gehalten haben, die kalten Berußungen auszugleichen.
00:01:59: Ich will jetzt keine Werbung machen für eine bestimmte Zeitschrift aber die Bildzartung hat mir errechnet es bei allen Einkommensgruppen ist zu keiner Nettoentlastung kommen wird und dann zur weiteren Belastungen vor allem wenn man noch die zusätzlichen Ausgaben in den Sozialversicherungsbereichen Damit einbezieht, dann wird das eher eine Katastrophe werden.
00:02:16: Die Menschen werden merken dass sie weniger Portemonnaie haben werden und nicht mehr Und es wird die Frustration gegenüber der tradierten Politik weiter erhöhen.
00:02:24: Vielleicht zum Thema kalte Progression.
00:02:26: Wir haben eine breite Zuhörerschaft, also vom Steuerberat bis zum Schüler zur Schülerin.
00:02:32: Es ist ja so wenn man eine Gehaltserhöhung bekommt rutscht man dann einen höheren Grenzsteuersatz und wenn das eben nicht angepasst wird Dann hat man am Ende weniger in der Tasche.
00:02:42: Das wurde auch von der CDU CSU im Wahlkampf noch versprochen dass es eben Eine Anpassung an die Inflation gibt.
00:02:51: vom Steuertarif jetzt wie Sie schon angesprochen haben, nur der Grundfreibetrag angepasst worden.
00:02:59: Wie sehen Sie das?
00:03:00: In den letzten Jahren wurde es immer angepasste jetzt nicht mehr.
00:03:03: Also wie schlimm ist es wirklich?
00:03:07: Ich sehe das aus zwei verschiedenen Blickwinkeln.
00:03:09: Der eine Blickwinkel ist Steuerrecht hat ja nicht mehr was mit der Einkommenssituation des Staates zu tun sondern auch mit der Frage setzt sich Wachstumsepulse.
00:03:16: Das heißt setz dich wachstumskräfte frei und zwar sowohl im unternehmerischen Bereich als auch auf der Konsumenten eben.
00:03:22: wir können jetzt feststellen dass die verfügbare Einkommen bei den Einkommensbeziehern abnimmt, das reale Einkommen.
00:03:29: Das bedeutet wir schwächen damit auch gleichzeitig in den Konsum und wir können feststellen es ist überhaupt keine Anreize gibt für Unternehmen im Gegenteil.
00:03:37: Es wäre dringend notwendig jetzt um Wachstumsimpulse auszulösen eine breite Entlastung gerade im spitzen Steuersatz bei der Einkommensteuer weil für seventy bis eighty Prozent der Unternehmen die Einkommen steuert sozusagen die betriebliche Gewinnsteuer ist.
00:03:52: und je mehr sie dort wegnehmen, desto geringer ist die Refinanzierungsmöglichkeit der Unternehmen selbst.
00:03:58: Also es passiert genau das Gegenteil von dem was notwendig wäre gegenwärtig und dass nur weil diese Regierung erst nicht gelernt hat zu sparen Prioritäten zu setzen und sich mal mit der Frage zu beschäftigen wo können wir auf der Ausgabenseite eigentlich auf bestimmte Dinge verzichten um damit Freiraum zu schaffen für eine Entlastung wirklich im steuerlichen Bereich.
00:04:19: Es gibt ja auch einen Grund, warum die Nettoauszahlungen dann nächstes Jahr geringer sein werden.
00:04:24: Das ist ja diese Aktienrente oder diese kapitalgedeckte Anlageform für die Rente, die soll nach meinem Kenntnisstand ausgestaltet werden.
00:04:33: Der Arbeitgeber zahlt noch mal ein Prozent mehr und der Arbeitnehmer auf.
00:04:37: Ja, und das ist dann immerhin mal kapitalgedeckt.
00:04:40: Das dürfte sie ja eigentlich freuen.
00:04:42: oder vermute ich mal?
00:04:43: Da hat die Regierung vielleicht auch aus den früheren Vorschlägen der FDP abgeguckt.
00:04:49: aber dass es trotzdem zu weniger Netto-Einkommen führt, ist doch ein Problem, oder?
00:04:54: Also wie stehen Sie da eigentlich dazu?
00:04:55: Das ist was Gutes, aber irgendwie nicht so toll wenn man sich überlegt, dass alle anderen Beiträge gleich bleiben.
00:05:01: Also ich freue mich tatsächlich, dass wir wenigstens eine Kapitalsekte-Säule jetzt noch im Rentensystem bekommen.
00:05:06: Weil wir alle wissen schon mathematisch numerisch, dass immer weniger Arbeitnehmer nicht immer mehr Nichtarbeitnehmer finanzieren und tragen können.
00:05:16: aufgrund der demografischen Entwicklung und der Tatsache das wir dankenswerterweise nicht eingeschlossen immer älter werden also immer längere Leistungsbezieher Zeiten haben wird das nicht aufgehen.
00:05:26: Das Problem ist, als wir das vor twenty- fünf Jahren als Freie Demokraten das erste Mal vorgeschlagen haben, sind wir beschimpft worden.
00:05:31: Wenigstens Gutes mit der Rente zockt man nicht.
00:05:33: Solche demokraten Gewerkschaften waren auf dem Baum.
00:05:36: Dann kam diese merkwürdige Riesterrente die auch ein Einstieg eigentlich war aber relativ verkürzt in der Konstruktion.
00:05:42: und das was wir jetzt machen ist wiederum bedauerlicherweise zwar die richtige Richtung aber ein falscher Schritt Denn die Schweden haben mitbegangen, die zwei Prozent von denen wir jetzt gerade reden aus dem System zu nehmen.
00:05:54: Was wir momentan machen ist eine zugeltsame Belastung des Faktors Arbeit in der Zeit, in der ohnehin die Lohn- und Arbeitskosten im internationalen Wettbewerb vergleichsweise hoch sind.
00:06:03: in Relation zu den Zeiten, in denen wir arbeiten, ist eine weitere Verteuerung des Factors Arbeit kontraproduktiv.
00:06:10: aber wahrscheinlich hat sich Lars Ting bei gesagt, wo soll man es hernehmen?
00:06:14: Nicht mal kann einem nackten Mann nicht in die Tasche greifen.
00:06:16: Wir haben damals in der Ampel noch durchgesetzt mit Christian Lindner, dass der Staat jedes Jahr zehn Milliarden Euro tatsächlich seinerseits zur Verfügung stellt damit die Kapitaldeckung funktionieren kann.
00:06:26: Das ist vom Tisch!
00:06:27: Ich bin gespannt wenn wir erleben das wir sozusagen jeden Monat fünfzehn bis zwanzigtausend Industriearbeitsplätze verlieren wo es denn eigentlich herkommen soll?
00:06:35: Die Idee nackt einen Bezug für jeden Einzellauf zu bauen sehr gut, hilft uns aber wahrscheinlich erst in den dreißig, fünfunddreißig Jahren.
00:06:44: Weil bis der Aufbau gelungen ist für die künftigen Rentner dauert sich ein bisschen.
00:06:48: und was wir in der jetzigen Zeit machen, wir finanzieren mit hundertzwanzig Milliarden Euro Steuern jedes Jahr.
00:06:54: das Rentensystem, was wir jetzt zwischen Zeiten machen steht noch in den
00:06:56: Sternen.".
00:07:01: Die Frage, die Sie gerade aufgeworfen haben fand ich ja sehr spannend.
00:07:04: Das ist ja die worauf die Antwort glaube ich gar nicht so leicht fällt, aber vielleicht haben sie ja eine Stichwort sparen, ja.
00:07:12: Also wir haben ja den Bundeshaushalt der Wächst immer weiter.
00:07:15: natürlich steigen auch die Ausgaben.
00:07:18: aber wo würden sie dann sparen?
00:07:20: Wenn man jetzt sagen könnte okay wir brauchen diese Steuerentbelastung nicht, die Steuererhöhungen über die diskutiert werden was genau haben Sie?
00:07:28: vielleicht fünf Aspekte wo Sie direkt sagen würden da können wir diese vierzig-fünfzig Milliarden einsparen um wieder ein bisschen Luft zum Atmen zu haben im Bundeshaus.
00:07:36: halt
00:07:37: Wir können ohne Probleme von heute auf morgen zwischen achtzehn und zwanzig Milliarden Euro bei der Entwicklungshilfe einsparen.
00:07:42: Ich sage mal wieder, wenn es uns momentan schlecht geht wirtschaftlich wäre es gut sich darauf zu konzentrieren dass es hier wieder besser läuft, dass wir Wachstumsraten bekommen die sie sehen lassen können das ja aus den steigen Wachsungsraten verbunden auch mit mehr Steuereinnahmen heraus wie der Finanzierungsmöglichkeiten haben.
00:07:57: Wir sind momentan das Land was weltweit absolut und in Relation zum Bruder-Inlandsprodukt und zur Bevölkerung am meisten für Entwicklungshhilfe ausgibt mit einem relativ bescheiden Effekt, was die Entwicklung anderer Länder angeht.
00:08:10: Wir werden damit als Deutschland auch nicht beliebter.
00:08:12: wenn wir uns nur auf den OECD-Schnitt also der wesentlichen Industrienation nur auf das Mittelmaß im Mittelschnitt zurückfallen lassen würden.
00:08:21: Werden wir immer noch relativ weit vorne weltweit und hätten trotzdem zwischen achtzehnundzwanzig mehr Euro mehr Luft wo man einsparen kann?
00:08:27: Wir können tatsächlich auch bei dem sozialen Sicherungssystem sparen.
00:08:32: Wenn man sich anschaut, dass die deutlichen Zuwächse doppelt so hoch sind wie Lohnzuwechse im normalen Bereich.
00:08:39: Dann sieht man das wir in eine Schieflage kommen, dass sozusagen die Aktivtätigen immer stärker überlastet werden in Relation zu den nicht-aktivtädigenden.
00:08:46: Wir können differenzieren zwischen Menschen, die deutsche sind und im Grundsicherungssystem sind und denen ausländischen Mitbürgerinnen und Bürgern, die Bauern sind im Grundsticherungsystem sind.
00:08:55: Und wir können uns auch mit der Frage beschäftigen, ob es wirklich Sinn macht unsere ukrainischen Freunde, Aufhalten mehr als drei hunderttausend junge Männer, die eigentlich in Neukrägien gebraucht werden.
00:09:05: Ob sie mit den entsprechenden Segungen des Bürgergeld oder Grundsicherungssystemes versorgt werden sollen?
00:09:09: Also auch da gibt es erhebliches Sparpotenzial und dann lassen Sie mir das einmal so sagen offensichtlich hat sich die öffentliche Hand dran gewöhnt Geld rauszuschmeißen wie nichts Gutes.
00:09:19: Wir haben für die Entwicklung der Fregatte f einhundersächsten zwanzig mittlerweile eins Komma sieben Milliarden Euro Planungskosten ausgegeben, die jetzt in die Lüft aufgelöst haben.
00:09:27: In der privaten Wirtschaft Würde ein Mitarbeiter, der dafür verantwortlich ist das zeitliche Segnin.
00:09:32: im öffentlichen Bereich spielt das offensichtlich gar keine Rolle.
00:09:35: Man haut Geld einfach raus weil es einem selbst nicht gehört und das ist ein Riesenproblem.
00:09:39: weshalb ich das sei jetzt ganz ernsthaft der Idee von Herrn Mielei nicht dass dann wenn die Öffentliche Hand Verschwendung betreibt diejenigen, die für Verantwortlichen auch Konsequenzen tragen müssen beispielsweise durch Gehalt einbußen oder anderes.
00:09:53: in dieser Belegung kann sich viel abgewinnen.
00:09:58: Ja, da gibt es ja einige Punkte wo man vielleicht auch Angst haben muss irgendwann in argentinischen Verhältnissen zu enden dass man die Kettensäge braucht um hier irgendwie noch durchzukommen.
00:10:07: Wir geben ein Schweinegeld aus für die so eine Transformation der Energiewende und wir stellen fest das uns kein Land auf der Welt folgt.
00:10:14: im Gegenteil alle schütteln nur den Kopf und sagen was machen die Deutschen da eigentlich?
00:10:18: Ihr subventionieren mittlerweile mit einem zweistelligen Milliardenbetrag sozusagen die Netzkosten weil keinen Verbraucher bereit wäre, die exorbitant hohen Strompreise zu bezahlen wenn das nicht umgesetzt werden würde.
00:10:31: Also eine etwas vernünftige Energiepolitik, die sich auch mit der Frage beschäftigt ob wir nicht heimische Ressourcen nutzen sollen?
00:10:37: Wir haben genug Gas in Deutschland Schiefergas was gefordert werden könnte.
00:10:40: Wir haben auch noch ausreichend Öl für die nächsten Jahre und wenn wir wissen dass ohnehin im Jahr zwanzig fünfunddreißig spätestens das zu Ende ist dann sollte vielleicht doch jetzt unsere heimischen Ressoursen Nutzen die Wertschöpfung hier behalten.
00:10:50: da ließen sich riesen Beträge nicht nur einsparen sondern werden Wertschäfungen bei uns.
00:10:55: Wir müssten das nicht teuer im Ausland einkaufen mit allen Abhängigkeiten, die da durchaus entstehen.
00:10:59: Also etwas intelligentere Herangehensweise auch an die Kostenstrukturen unserer Volkswirtschaft würde uns viel Freiraum schaffen für eine wirkliche Entlastung der Menschen und der Unternehmen in Deutschland.
00:11:10: Vielleicht noch ein Satz zum Spitzensteuersatz von ca.
00:11:15: Ab ein seventy-tausend sechshundert-ein Euro zuvorstand im Einkommen, dann ab zwei tausend sieben zwanzig.
00:11:25: Wie ist da Ihre Meinung dazu?
00:11:27: Ist es hoch genug?
00:11:28: Ist man da schon Spitzenverdiener?
00:11:31: Ja das bekommt jeder Bandarbeiter bei VW und Daimler bei Porsche also nicht.
00:11:37: dass ein normaler Facharbeiter mit seiner Tätigkeit jetzt bereits im Spitzensteuersatz landet, ist wirklich ein Treppenwitz der Geschichte.
00:11:44: Ich kann mich noch erinnern, vor dreißig Jahren war das Verhältnis eins zu zwanzig.
00:11:47: Jetzt ist es eins zu eins Komma sieben.
00:11:49: also die Mitarbeiter, die dann Eins Komma Sieben des Durchschnittes verdientes verdienen, die bekommen schon den Spitzensteilsatz zu spüren.
00:11:57: und die leichte Anpassung von neunsechzigtau bis achten sechzig taun so unzu viel auf einen Seventich Tausend ist ja auch nicht mehr mehr inflationsbedingt sozusagen kein Ausgleich.
00:12:06: Es ist nichts weiteres als erstens Abzocke bei dem wirklich gut Verdienenden, die ohnehin schon sehr viele Lassen auf ihren Schultern tragen, denn die fallen ab sechzigtausend Euro aus fast allen sozusagen Sicherungssystemen heraus.
00:12:18: Was Wohngeld angeht was sonstige Leistungen in Anspruchnahmen angeht kostenfreie Kita und andere Dinge mehr.
00:12:26: Das klingt bei anderen nicht.
00:12:27: begreifen ist nicht das.
00:12:29: wie gesagt die meisten Familienunternehmen in diesem Bereich beginnen Geld zu verdienen.
00:12:34: wenn ich sie weiter belaste nicht dann reduziere ich die Möglichkeiten künftigen Wettbewerb zu bestehen.
00:12:40: Sie müssen entweder Fremdmittel aufnehmen, weil sie aus eigener Kraft das nicht können.
00:12:43: Jedenfalls führt es nicht dazu, dass sich die Wachsungsimpulse setzt, dass Wachstum ausgelöst wird und wir brauchen dringend Wachsstum.
00:12:48: Ein weiteres Beispiel seit acht Jahren haben wir Stagnation in Deutschland.
00:12:52: hätten mir Wachslumsraten im Weltschnitt also zwei Komma drei bis drei Prozent würden wir heute über Achtzig bis hundert Milliarden Euro mehr Steuern reden pro Jahr.
00:13:00: Das muss man sich mal im Kopf sozusagen vor allem geistigen eure Rühre passieren lassen.
00:13:07: dass die Möglichkeiten des Staates zur Finanzierung geringer werden.
00:13:13: Sie sehen das übrigens auch jetzt bei den Kommunen, dort wo die Unternehmen mittlerweile keine Gewinne mehr machen brechen die Gewerbesteuereinnahmen ein mit fatalen Folgen für die Versorgung der Menschen in jeweiligen Kommunen.
00:13:24: Vielleicht noch eine Frage zum sogenannten reichen Steuersatz?
00:13:28: Der soll ja auch reformiert werden.
00:13:30: dann fünfundvierzig prozent künftig ab zweihundert Fünfzigtausend Euro statt knapp zweitachzigtaussend Euro und soll eine zweite Stufe geben.
00:13:38: Ja, siebenvierzig Prozent dann ab zweihundertachzig tausend euro.
00:13:42: zuvor schon einem Einkommen kann man da nicht sagen Da kann man es ja machen, da kann man sehr holen.
00:13:48: oder ist das ein falsches Signal?
00:13:51: Also wiederum ein falsche Signal weil es Leistungsanreize auch für Familienunternehmen reduziert Weil man sich dann wirklich die Frage stellen kann macht's für mich nicht vielleicht doch Sinn ein Unternehmen aufzubauen in der Schweiz und Österreich oder anderswo, um mit geringeren Steuern sitzen dann auch besser durchzukommen.
00:14:06: Es ist eine Scheindebatte, eine wirkliche Scheinneid-Debatte die ich gelegentlich auch mit Kolleginnen und Kollegen der Linken unter SPD führe.
00:14:13: weil die Überlegung nicht wenn dem es den Reichen und dem es einen Arm deser quatscht ist, weil den Arm nichts gegeben wird aber wir haben gar nicht so viel Reiche das die Umverteilung dazu ausreichen würde eine wirklich signifikante Entlastung im Unterbereich herbeiführen zu können.
00:14:26: also überlegungen Wir nehmen es den Leuten, die relativ viel Geld verdienen und damit haben wir dann eine Entlastung im unteren Bereich.
00:14:34: Die ist absurd weil schon numerisch kann sich jeder ausrechnet der in einer zweiten Klasse Mathematik Unterricht gehabt hat.
00:14:40: schon numerische kann das nicht aufgehen.
00:14:42: Wenn doch ein Punkt ja aus meiner Sicht unterschätzt ist aber in dieser Einkommensteuer Reform denn größten Punkt dagegen Finanzierung darstellt nämlich siebenhundertfünfzig Millionen Euro alleine Die Anhebung unter anderem der Pauschalsteuer im Minijob, von zwei auf fünf Prozent.
00:15:00: Das wollen die Arbeitgeber also mehr als das Doppelte ist natürlich in absoluten Beträgen hört sie nicht so viel an bringt aber viel Geld für den Staat.
00:15:09: was sagen Sie dazu dass Arbeitgebers künftig ab zwei tausend sieben zwanzig statt zwei Prozent pauschal Steuern für ihre Minijopper dann fünf prozent pauschale Steuer also mehr Als es doppelt zahlen sollen?
00:15:20: Ja, also ich finde an die Tatsache zu behaupten ist, es sei eine Reform in dem man schlicht und ergreifend nur die Einkonstitution verbessert, halte ich für absurd.
00:15:29: Aber die Rentenkommission – das soll ja eins zu eins umgesetzt werden hat doch im Vorfall die Minijobs komplett aus dem System herauszunehmen, weshalb das in sich selbst schon nicht mehr stimmig ist, dass der Finanzminister Geld einnehmen will mit Minijops, die im Rentensystem wegfallen sollen.
00:15:42: aber Noch mal, wir belasten zusätzlich wieder den Faktor Arbeit und zwar sowohl auf der Arbeitnehmerseite wie auch die Arbeitgeberseite.
00:15:50: Und ich habe heute gerade von Dommen das im gastronomischen Bereich.
00:15:55: Die Kosten sich innerhalb eines Jahres um vierzig Prozent erhöht haben.
00:15:59: Ich kann noch einmal sagen wenn sie noch weiter an dieser Schraube drehen werden noch weniger Leute in lokale Restaurants gehen oder sich zurückhalten.
00:16:05: beim Essen und trinken oder beim Friseur.
00:16:08: werden Sie mittlerweile dazu auch übergehen zu sagen nicht Wir machen das dann lieber abends wieder als Nachbarschaftsdienst.
00:16:14: Wir werden damit die Schwarzerweite erhöhen, ich halte das für extrem kontraproduktiv weil nicht nur für viele Menschen so ein Minijob auch eine Möglichkeit ist noch zusätzlich etwas zu verdienen sondern vor allem für viele Arbeitgeber die Möglichkeit besteht ihre Spitzen auszugleichen die sie haben ohne dass ihr dauerhafte Arbeitsfälle gründen müssen die Sie auf Dauer oder irgendwas absehbarer Zeit belassen ohne dass die entsprechende Träger reingeholt werden können.
00:16:39: also was mich daran wundert insgesamt ist, dass man versucht nicht mal mehr ansatzweise sich mit der frage zu beschäftigen.
00:16:46: Was hilft eigentlich der deutschen wirtschaft?
00:16:48: Was hilft uns momentan aus dem teil des jemals herauszukommen?
00:16:52: Wir stehen bei alle industriellen ganz am ende das die wachstumsraten angeht.
00:16:56: Wir haben ein strukturelles problem in deutschland und die überlegungen sind nur wie kann ich für einen Jahr oder für den dreivierteljahr oder fürs jahr zwanzig achtundzwanzig oder bis zur nächsten bundesdag weil noch möglichst viel Geld zusammenraffen, um Ausgaben zu tätigen über deren Sinnhaftigkeit man sich wirklich unterhalten kann.
00:17:10: Das ist der völlig falsche Ansatz.
00:17:11: Was wir momentan bräuchten wäre alles zu tun, um Deutschland wieder wirtschaftlich wippewasfähig zu machen international und unsere Wirtschaft zu helfen, wieder auf die Beine zu
00:17:20: kommen.".
00:17:21: Sie haben die Vorschläge der Kommission angesprochen.
00:17:23: Glauben sie da Mini-Job wird abgeschafft perspektivisch?
00:17:28: Wenn das passiert, ist die Hälfte unserer deutschen Landwirtschaft hingerichtet oder die gastronomischen und touristischen Bereiche sind hingerichtet.
00:17:35: Ich kann mir nicht vorstellen, dass Länder wie Schlesi-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern oder Bayern, die ja vom Tourismus auch sehr intensiv leben, sich darauf einlassen werden.
00:17:43: Ich kann das nur hoffen für die deutsche Wirtschaft, dass es nicht der Fall sein wird.
00:17:47: Denn das Letzte was von der Agenda Jahrzehnte zehn wirklich übrig geblieben ist – der Harzgesund in Harzreformen sind die Minijobs damals ein richtig guter Einschicht und die sollten auch bleiben – Ehepaare auch, für viele Familien auch die Möglichkeit nebenbei nochmal etwas zu verdienen um sich ein Urlaub zu leisten.
00:18:04: Um sich möglicherweise ein neues Auto zu kaufen oder was für die Familie zu tun.
00:18:08: und wenn man das wegnimmt dann löst man keine Freude aus bei den Menschen sondern das genaue Gegenteil wird der Fall sein.
00:18:14: ich sage Ihnen das voraus Die Abschaffung der MiniJaws wird ein Konjunkturprogramm für die AfD.
00:18:22: Es gab ja schon vor einiger Zeit den Hoffnungsschimmer, dass jetzt die Körperschaftssteuer sinken soll.
00:18:27: Das ist ja auch schon beschlossen und im Gesetz.
00:18:28: Und ab dem Jahr hat es mit einem Prozent pro Jahr los.
00:18:33: Da stelle ich mir so die Frage ja gut was soll das eigentlich bedeuten?
00:18:36: Was hilft das überhaupt wenn Unternehmen dann vielleicht gar nicht mehr so hohe Gewinne machen können weil sie so viele Abgaben haben und eben hohe Energiekosten, hohe Personalkosten.
00:18:45: Und darüber hinaus muss man sich ja die Frage stellen, werden die Unternehmen jetzt eben in die GmbH gedrängt?
00:18:50: Als Einzunternehmen-Personengesellschaft zahlt man dann den superreichen Steuersatz.
00:18:54: Obwohl man damit vielleicht einfach nur seine Kredite tilgt und als Gmbh ist man irgendwann bei twenty-fünf Prozent.
00:19:00: das ist eigentlich auch nicht im Sinne des Erfinders dass die Rechtsformen dann doch so eine große Unterschiedlichkeit mit sich bringen.
00:19:06: oder?
00:19:09: Ich hatte mal eine Diskussion mit Herrn Rostmann, der mir erklärt hat man könnte als großer Unternehmer auch ein bisschen was tun.
00:19:15: Da habe ich gesagt Sie haben das große Glück dass wir jetzt GmbH organisiert sind und wenn sie keine Gewinne nehmen dann leihen sich jetzt mittlerweile bei achtend zwanzig und neunzwanzig Prozent.
00:19:24: Und als er so frech war und sagte man kann mehr für ihn starten aber gesagt die Mitarbeiter vielleicht etwas besser bezahlen als ihr hinzustellen als der größere Unternehmer weil anders als die Familienunternehmen im deutschjährigen Steuerlast haben und deshalb mehr Möglichkeiten haben, sich herauszubreiten.
00:19:37: Aber Scherz beiseite wir bräuchten international deutlich geringere Steuersätze noch bei der Körperschaftsteuer.
00:19:41: Wir müssten eigentlich zu einer unternehmerischen Belastung von zwanzig Prozent kommen um international wettbewerbsfähig zu sein weil wir wissen ja Kapital kann sich überall ansiedeln.
00:19:51: Mittlerweile sind die Angebote nicht nur in Europa sondern weltweit auch sehr attraktiv und lukrativ für Unternehmen, die sich überlegen größer zu werden oder zu dislocieren.
00:20:01: Vor allen Dingen müssen wir dann mal dazu übergehen, den Solidaritätszuschlag abzuschaffen.
00:20:06: Was die wenigsten Menschen wissen ist ja dass sie auch auf der Zinsen bei ihrer Sparkasse Solidaritätzuschlacht zahlen.
00:20:11: Wir denken immer es trifft nur die ganz Großen und Reichen, dann jedenfalls in Sparer trifft das aber natürlich besonders hart für diejenigen, die hohe Einkommen haben, Familienunternehmer haben sich angesprochen, ist besonders hart auch für diejenigen, die auf dem Körper des Steuer-Onno-Solidaritäts zuschlachtzahlen.
00:20:27: An dem Tag als Christian Lindner als Finanzminister entlassen wurde, stand ich witzigerweise neben Friedrich Merz auf einem Podium bei der FAZ und er hat da gemeint dass man eben schnellstmöglich diese Unternehmenssteuerbelastung von etwa dreißig Prozent auch fünfundzwanzig Prozent senken sollte.
00:20:48: Was glauben Sie, warum sind die Versprechen da?
00:20:52: Die Vorhaben da.
00:20:54: Aber warum wird so etwas nicht schneller effizienter
00:20:57: umgesetzt?".
00:20:59: Also erweitert erlauben sie mir das mal dass ich viele Reden von Friedrich Merz den ich lange und gut kenne noch im Ohr habe und zwar nicht nur vor der Wahl was besonders beeindruckend war weil nach der Wahl das genaue Gegenteil getan wurde als auch noch als ein Bundeskanzler war und in Herbstreform angekündigt hat wobei ja Bedeutungsweise hat das Jahr zu nennen, an dem der herbstere Formel wirklich umgesetzt werden soll.
00:21:24: Aber es mangelt nicht ein Erkenntnis gerade bei der Union.
00:21:26: Es mangelt eine Durchsetzungsfähigkeit und ich vermute mal, dass Fridrich Merz eine geräuschlose Koalition haben will, um als der größte Bundeskanzler in den Außenpolitik, die wir hier hatten, in Erscheinung treten zu können, Ruhe an der Heimatfront, d.h.
00:21:38: Ruhe mit der SPD.
00:21:40: Denn vieles von dem was die SPD gerade aktuell diskutiert ist im Koalitionsvertrag ausgeschlossen.
00:21:45: Was mich erwundert, ich würde doch sagen Jungs wir haben Koalitionsvertrag oder Mädels.
00:21:49: Daran halten wir uns und wir bitten euch auch daran zu halten.
00:21:52: aber regelmäßig dazu kommen wir noch über neue Steuer nachzudenken, über Steuererhöhungen nachzudenken das unter Gesichtspunkten zu verkaufen wie Gesundheitsschutz oder was weiß Ich war es alles.
00:22:02: Das macht mich mittlerweile mürbelndes und dominiert auch die Glaubwürdigkeit der Union insgesamt.
00:22:07: Und ich höre wenn ich das mal sagen darf als Eigenwerbung aus vielen Bereichen der Union immer wieder Wolfgang Wir brauchen starke FDP, weil sonst der Wirtschaftsteil der Union immer weiter unter die Räder gerät.
00:22:19: Wenn ihr sozusagen starker werdet dann haben wir auch mehr Möglichkeiten innerhalb der Union darauf zu drängen dass vernünftige Politik betrieben wird.
00:22:26: also kann nur sagen nicht wenn jemand der die Union liebt und glaubt an der Union liege ihm etwas etwas für die Union tun will da muss er die Freien Demokraten unterstützen sich bei so lange bis eine gemeinsame vernünftig politik auf die Straße bringen.
00:22:41: Wir diskutieren hier im Podcast auch oft über die Gewerbesteuer.
00:22:43: Die hatten sie ja auch schon angerissen, da sind wir uns immer... Also das würde ich jetzt mal so sagen für uns beide, uneinig ist das eigentlich eine gute Steuer oder eine schlechte Steuer?
00:22:53: Im internationalen Vergleich muss man sich erst einmal durchdringen.
00:22:57: mit den Hinzurechnungen und Kürzungen spricht sicherlich dafür die Bürokratie, dass diese Steuer eigentlich reformiert gehört.
00:23:06: Andererseits finde ich natürlich daran ganz reizvoll, dass so eine Kommune ja vielleicht auch dann ein Interesse hat das Unternehmen vor Ort zu unterstützen um dann eben automatisch mehr Gewerbesteuereinnahmen zu generieren.
00:23:18: Ich bin mir aber nicht ganz sicher ob es vielleicht weitere Aspekte gibt.
00:23:21: haben Sie da noch eine Meinung zur Gewerbesteuer wenn sie es entscheiden dürften?
00:23:25: Haben Sie die Gewerbesteuerung?
00:23:26: Wir haben eine sehr volantile Steuer, wir wissen es ja an die Erträge.
00:23:29: Die gewinnt der Unternehmen gekoppelt und wir sehen gerade so wie Städte wie Wolfsburg oder Stuttgart oder die großen Chemiestädte, Ludwigs Sarvenstedalby, die wirklich nie Knie gehen weil die Unternehmen, die sie lange getragen haben durch hohe Gewerbesteuer zu Flüsse jetzt keine Gewerbesteuern mehr zahlen muss sogar Rückerstärkungsansprüche haben.
00:23:47: das ist natürlich für die Planbarkeit des politischen Geschehens gerade in Kommunen äußerst problematisch.
00:23:56: Kommunen werden sich darum reißen, Unternehmen anzusiedeln.
00:23:58: Weil die Gewerbesteuerzahlen hat sich leider verflüchtigt.
00:24:02: das war vielleicht früher mal so heute ist es so dass man möglichst möglichst relativ wenig davon haben will um Ruhe bei der Bevölkerung einer bestimmten Klientel auch zu haben vor allen Dingen weil die Ausgleichsmechanismen mittlerweile so groß sind dass sie keinen wirklich großen Anspruch mehr haben als Kommune dann Unternehmen anzuiedeln die vielleicht Ärger verursachen können die laut sind oder stinken oder was auch immer oder die viel Verkehrsaufkommen beinhalten, weil doch die Bevölkerung es dann gewöhnt hat.
00:24:31: Das Ruhe besser ist als hohe Einnahmen, die von Vertretern in den Kommunen verausgabt werden für Dinge, von denen man nicht richtig und sicher weiß ob sie wirklich so sinnvoll sind.
00:24:40: also ich bin was die Gewerbesteuer angeht eher skeptisch.
00:24:44: Ich könnte mir vorstellen, wie in anderen Ländern, dass man Zuschläge zur Einkommensteuer oder von mir aus auch zur Umsatzsteuer machen kann für die Kommunen in bestimmten Bereichen.
00:24:53: Das würde die Planbarkeit bei denen auch ein bisschen erhöhen.
00:24:57: Aber bevor wir an die Gewerbesteuer und die Reform der Gewerbesteuer rangehen in unserem komplexen System sollten wir uns vielleicht wirklich nur um die Einkommenssteuer, vielleicht doch um die Umsatzteuer kümmern?
00:25:07: Also neunzehn Prozent auf alles!
00:25:09: bei der Umsatzsteuer.
00:25:10: Wie kurz nicht vorgeschlagen?
00:25:12: Wir hatten mal in Schlesihorstein, als wir in der Regierung waren, dass sich das Institut für Wirtschaft gebeten mit der Frage zu beschäftigen ob man einen einheitlichen Steuersatz auf alles nehmen könnte um die Umsatz-Steuer zu senken.
00:25:25: und wer kam zum Ergebnis?
00:25:26: wenn sie sechzehn Prozent auf alles neben würden dann hätten Sie es gleiche aufkommen wie jetzt.
00:25:30: dann hätten sie keine Ausnahmetatbestände mehr also müssten sie senken.
00:25:33: Dass das Wormeteil diskutiert wird ist ja eine Erhöhung und keine Senkung.
00:25:39: Wir haben so viele komische Regelungen mit Ausnahmetatbeständen, die extrem unübersichtlich geworden sind.
00:25:47: Ein El Dorado für Steuerberater kann ich nicht anders sagen.
00:25:50: also man hat dann auf Dauer seinen Einkommen sicher aber warum sie beispielsweise bei to go neunzehn Prozent nehmen müssen und wenn Sie denn vor Ort auf so einer Rückbank das verzerren?
00:26:02: nur sieben Prozent ist auch nicht ganz erklärbar.
00:26:06: Und davon gibt es eine ganze Reihe von merkwürdigen Geschichten.
00:26:08: Warum beispielsweise die Arzneimittelversorgung nicht der Mehrwertstelle unterliegt, ist nachvollziehbar?
00:26:14: Weil ansonsten müssten die Krankenkassen damit versichert und wieder mehr Geld aufbringen.
00:26:18: Warum z.B.
00:26:19: die Verlage nur sieben Prozent auf ihre Produkte bekommen hat was damit zu tun dass deren Wirk macht wahrscheinlich relativ groß ist und man sich mit denen nicht anlegen will dass man jetzt Bücher mit sieben Prozent nur veräußern kann und hat etwas damit zu tun, dass die deutsche Bevölkerung wahrscheinlich mehr lesen soll.
00:26:34: Ich weiß es auch nicht genau.
00:26:35: also es gibt für alles immer eine gute Begründung aber das System wird ja so komplex, dass ist einfach schlicht und ergreifend wirklich reformiert gehört.
00:26:45: Also wir haben momentan in einer anderen Diskussion.
00:26:47: Wir haben die Diskussion, dass alle möglichen politischen Kräfte gerade links der Mitte immer irgendwelche Deckel draufpacken wollen Sprittdeckel, Deckel für Mieten, Decke für ein Grundnahrungsmittel.
00:26:58: Ich halte davon relativ wenig.
00:27:01: Einfache Systeme bringen am Ende mehr Gerechtigkeit als der Versuch, Einzelfallgerechtigkeit zu schaffen durch viele Ausnahmen.
00:27:08: Wenn Sie tippen müssten, zweitausend und achtundzwanzig wie ist der Umsatzsteuersatz?
00:27:14: Ist er noch bei neunzehn Prozent oder vielleicht höher?
00:27:18: und vor allem wie hoch wird da sein?
00:27:21: Diese Koalition um ihren Finanzierungsbedarf decken zu können ohne große Probleme sage Ihnen voraus, können Sie die Urnachstellen.
00:27:30: Die werden im Mehrwertsteuersatz auf Zweiundzwanzig Prozent annehmen.
00:27:33: Mit den drei Prozent können sich bis zwanzig, neunzwanziger durchmogen und alles andere ist nur noch troffen auf dem heißen Stein.
00:27:39: Und wann tippen sie zum ersten?
00:27:40: Ersten, achtundzwantig?
00:27:43: Erst der erste Achtundzwanzig ja.
00:27:45: Die Diskussion wird mitten in nächsten Jahres losgehen und sie wird dann wahrscheinlich zum ersten oder was besonders charmantes Wahrscheinlich Mitte des Jahres würde es passieren weil das natürlich für die Steuerwahr da wieder eine neue Einkommensquelle ist, wenn man in der Mitte des Jahres das alles ändern muss.
00:28:01: Man
00:28:02: kann als jetzt schon den.
00:28:03: jeder der einigermaßen Haushaltspolitik beherrscht, kann jetzt schon sehen dass die Ausgabestruktur, die festgezürzt ist bis zum Jahre zwanzig neunundzwanzig mit dem jetzigen Finanzierungsinstrument nicht mehr bewältigt werden können.
00:28:14: was bedeutet?
00:28:15: Die werden sich darauf verständigen wir machen einmaligen großen Schritt erklären Einem Wachstumsimpuls, der Konsum wird etwas zurückgedrängend und die Unternehmen bekommen dann irgendwie ein bisschen mehr Freiraum.
00:28:28: Also vielleicht kriegen wir in den Köpfersteuersenkungen auf um ein oder zwei Prozent wirklich was ich momentan auch nicht so richtig glaube.
00:28:34: aber wir werden das ja sehen.
00:28:35: Aber ohne eine deutliche Anhämung der Mehrwertsteuer wird diese Koalition ihren Finanzierungsbedarf nicht decken können.
00:28:41: Das kann sich mit Erschuldungsmöglichkeiten wirklich an diese Grenzen gestoßen sind und die Grünen sich nicht nochmal tisch ziehen lassen werden.
00:28:48: bei der Frage Verfassungsänderung
00:28:51: Ich erahne schon, was unser Finanzminister am threizehnten Oktober machen wird.
00:28:56: Der wird genau verfolgen wie das Bundesverfassungsgericht entscheidend wird.
00:28:59: zur Frage der Erbschaftssteuer und der Befreiung für Unternehmensvermögen.
00:29:03: Da ist jetzt die Entscheidungsfindung terminiert worden.
00:29:07: Und mein Gefühl ist natürlich da.
00:29:10: die große Hoffnung ist dass das Bundes- verfassungs Gericht sagt die aktuelle Erbschaftsteuer ist verfassungenwidrig so dass man da auch noch mal die Unternehmensbefreiung raus streichen kann, sodass auch die Vererbung und Verschenkung von Unternehemsvermögen erbschaftspflichtig wird.
00:29:26: Ich ahne schon was Sie da für eine Meinung zu haben aber vielleicht sagen sie noch mal in Ihren Satz.
00:29:31: Als Jurist sage ich Ihnen das viel dafür spricht dass die jetzige Regelung tatsächlich verfassungswidrig ist weil es zu einer Ungleichbehandlung von Vermögenswerten führt die sich schwer erklären können also systematisch schwer erklären können.
00:29:43: Meine persönliche Haltung ist weg mit der Abschaftsteuer, weg mit dem Vermögensteuer so ohnehin das sind Substanzsteuern.
00:29:48: Ich versuche das immer wieder einige Menschen zu erklären und zwar an den Werten der Wirecard-Aktien.
00:29:54: nicht wenn sie bis zum ein dreißend zwölften einen Millionenvermögen hatten an Wirecard Aktien Und am Ersten stellen sich fest, dass ein Unternehmen was nicht nur unseriös ist, sondern kriminell und ihr Aktienwerk geht auf Null haben sie trotzdem das Problem, dass die zum Stichter eine Vermögen, eine Million Vermögend hatten.
00:30:11: Ich komme aus Strande.
00:30:12: dort haben wir alte Fischerhäuser mit großen Grundstücken, die nach dem Krieg entstanden sind weil die Menschen, die aus Ostpreußen kamen angesiedelt worden sind und jetzt auch Selbstversorgung brauchten.
00:30:25: Die Grundstücke sind heute Millionen Werte Und wenn Sie sich den Vermögenssteuer einführen darauf, habe ich mal gefragt.
00:30:30: Sollte denn die Witwe des Fischers jetzt einen Quadratmeter Boden rausschneiden und dann die Finanzen vermitteln?
00:30:36: Weil Vermögenwerte sind nur so lange Vermögendwerte wie sie rechnerisch bestehen.
00:30:40: Wenn sie liquidieren müssen, können sie plötzlich vor der Situation schälen dass die Vermögungswerte schlicht mir gerade nichts mehr wert sind.
00:30:45: also Substanz Steuern sind aus meiner Sicht das Teufels gehören abgeschafft.
00:30:50: Das ist auch Beschlusslage der freien demokratischen Partei.
00:30:52: deshalb bin nicht mit mir selbst um meine Parteien rein in dieser Frage.
00:30:56: Es macht wirklich keinen Sinn und diese dauernde Erklärung erbschaften sein leistungsloses Einkommen.
00:31:03: Das ist ja absolut, weil es kein Einkommen ist, sondern die Übertragung von Substanz.
00:31:08: Und wer ein bisschen was vom Landwirtschaft versteht und vom Familienunternehmen versteht, und davon versteht das man auch etwas für seine eigene Familie, für seine Frauen, seine Kinder tun will... Der kann mit dieser Frage, ob die Dienung berechtigt sind, etwas zu bekommen aus ihrem eigenen Familienverband heraus und nur noch mit Ja beantworten.
00:31:24: Das macht einen Unterschied nicht, ob ich was für meine Kindertouhe oder Verlass Klingbeil oder Kevin Kühnert oder Herrn Banaschak.
00:31:34: Ja, ich mein.
00:31:35: Ich als Steuerberater hab da natürlich ... Da schlangen zwei Herzen in meiner Brust.
00:31:39: Das werden ja superinteressante Aufträge für mich, diese ganzen Vermögensteuer- und Schenkungssteuererklärung zu machen?
00:31:45: Das ist ja ...
00:31:46: Christian spricht sich immer gegen die Vermögenssteuer aus.
00:31:49: Aber ich glaub insgeheim befürwortet er wieder.
00:31:52: Ich meine, das ist ja nur ausgesetzt.
00:31:54: eine richtige Reaktivierung!
00:31:57: Dann werde ich auch vermögen steuerpflichtig wahrscheinlich aber das zeigt natürlich schon dieses wie absurd es dann ist wie viel Bürokratie dahinter steckt, diese ganzen Vermögenswerte ständig bewerten zu müssen.
00:32:08: Das unterschätzt man aus meiner Sicht total was das für ein Aufwand nach sich zieht.
00:32:14: Ja, vor allem weil Sie ja aus der Vergangenheit wissen wir ja nicht dass diese Vermögenbewertungen auch sehr volantil sind.
00:32:23: Wenn die Bundeswehr aus einem Standortwirt geht und sie nur plötzlich Dronathäuser am Markt haben, dann stellen Sie sich fest, dass die Häuser nichts mehr wert sind weil sie keinen Käufer dafür finden.
00:32:31: Das hat einige in Schlesse-Holstein beispielsweise an der Westküste einige Banken nicht nur in Schwierigkeiten gebracht sondern in die Insolvenz getrieben, weil sie gar keine Sicherheiten werden für die ausbelegten Kredite.
00:32:42: So rein Fassler teilen!
00:32:45: Vielleicht noch zum Bundeshaushalt, wenn man sich da anschaut wo was hinfließt dann fließt etwa ein Viertel der Mittel als Zuschuss in die Rentenversicherung.
00:32:54: Wie sehen Sie das ganze Thema soziales Sicherungssystem und auch die Steuerausgaben für die sozialen Sicherungssysteme muss man da anpacken?
00:33:04: Wenn ja wie und wie schlimm ist die Situation?
00:33:09: Ja man muss anpackern.
00:33:10: wir waren vorhin schon soweit dass ich jeweils gesagt habe kommen an ihre Leistungsgrenze, weil immer weniger Leistungserbringer da sind und mehr Leistungsnachfrager da sind.
00:33:21: Und das Problem wird sich verschärfen.
00:33:24: Wir verlieren in den nächsten Jahren bis zu sechs Millionen Abernehmer aus dem System heraus, die nicht ersetzt werden.
00:33:31: Das wird sich vielleicht sogar noch verstärken durch die KI, die jetzt kommt.
00:33:35: Mit viel Freude auch für die Steuerberater.
00:33:38: Achtzig Prozent von denen, wenn der Äpfel Probleme bekommt, wie Anwälte auch.
00:33:41: Also all diese wunderbaren Berufe, von denen wir glauben, die seien unersetzbar werden jetzt feststellen, dass man sie mit künstlicher Intelligenz tatsächlich auch ersetzen kann.
00:33:49: Meinst ich muss mich noch für das höhere Bürgergeld einsetzen dann da
00:33:52: drauf?
00:33:53: Und deshalb glaube ich schon, dass wir an den Leistungskatalorie herangehen müssen.
00:34:00: Ein Beispiel!
00:34:02: Die abschlachtsfreie Rente.
00:34:04: Das ist ja mittlerweile nicht mehr dreiundsechzehn und sechzehntinhalb, weil sich abstarfsfreie Rente jedenfalls kostet den deutschen Steuerzahler zwischen zehn und zwölf Milliarden Euro jedes Jahr.
00:34:12: Und mir ist nicht ganz klar warum man, wenn man früher aus dem Berufsleben ausscheiden will, warum das abstarbsfrei geschehen soll?
00:34:19: Die Freien Demokraten, wir präferieren ein System wo sie zwischen sechszig und siebzig selbst entscheiden können, wann sich aus dem Berufsleben Ausscheiden allerdings mit entsprechenden Abschlägen jeweils was ja auch Sinn macht oder mit Zuschläge, wenn Sie länger arbeiten.
00:34:32: Diese Konstruktion mit der steuerfreien Zusatzgeschäftigung bis zu zweitausend Euro für Rentnerinnen und Rentner ist ja eine Hilfskrücke, nichts anderes als wenn man die Leute länger im System lassen würde.
00:34:45: Und sie dafür auch mehr Auszahlung, die müssen ja anschließende nicht mehr in Sozialsysteme einzahlen.
00:34:51: also wir müssen daran dass wir jetzt eine jetzige Situation, die so eine Mütterin da einführen wollen.
00:34:57: Also weitere zusätzliche Belastungen ohne Gegen-, also ohne aktuellen Gegenwert für die Zukunft, weil wir die Vergangenheit damit nur alimentieren.
00:35:05: Darüber kann man nachdenken wenn man einen Herz für Mütte hat aber in der jetzigen Phase ist das extrem kontraproduktiv, weil das System ohnehin schon kurz vom Kollab steht.
00:35:12: Also weiter zusätzlichen Belastung sind schlicht und gar nicht hinnehmbar.
00:35:17: Dass sich die öffentliche Hand aus aus der Gesundheitsversorgung, der Bürgergeld oder Grundsicherungsempfänger nahezu vollständig heraushält.
00:35:24: Also auch da hat die Arbeitnehmer und die Unternehmen mit bis zu zwölf Milliarden Euro jährlich belastet weil der Staat den entsprechenden Ausgleich nicht leistet ist auch schlicht und ergreifend nicht hinnehmbar.
00:35:35: es ist systemwidrig und wie gesagt führt zur Verteuerung des Faktors Arbeit und das wird ein Problem dass weitereskalieren wird angesichts der vor uns liegende Gesundheitsreformen deren Ausgang ich auch noch nicht so ganz einschätzen kann.
00:35:50: Also es wird Ihnen fast keine Freude auslösen, dass Sie die Mitversicherung jetzt etwas eingeschränkt haben zu Zibelastung eingeführt haben und ich mache mal was, das ich normalerweise nicht machen würde diesen Podcast.
00:36:01: Sie können ja schwer erklären warum Bürgergeldempfänger vollständig leistungsfrei, also ohne jeden Beitrag Gesundheitsfürsorge in Anspruch nehmen können während jetzt bei Familien für die Ehefrau etwas zugezahlt werden muss.
00:36:16: diese Diskrepanz, die wird sich niederschlagen glaube ich im Wahlfeiten von einigen Menschen weil sie langsam sagen wir haben die Schnauze voll davon dass wir mit unseren Möglichkeiten unsere Leistungen die wir erbringen.
00:36:28: Diejenigen finanzieren die überhaupt nichts dazu beitragen aber alles kostenlos bekommen.
00:36:34: Ich habe immer so den Eindruck, dass es für die Unternehmer eigentlich viel besser wäre.
00:36:38: Dass sie sich mehr wünschen würden, dass dieser Standortfaktor Arbeit und Belastung auf Arbeit angepasst wird, dass sich Arbeit wieder lohnt auch für die Mitarbeiter, die man beschäftigt – das ist ja auch fatal wenn man sieht was man als Arbeitgeber für Kosten hat und was am Ende netto bei dem Mitarbeiter ankommt und man sieht wie die Probleme haben Wohnung zu finden
00:36:53: usw.,
00:36:56: viel wichtiger für die Unternehmen wäre als dieses ein Prozent bei der Körperschaftsteuer.
00:37:00: Das ist so meine Einschätzung, auch als Steuerberater aus den Gesprächen mit den Mandanten.
00:37:04: Herr Gebert, Sie können sich gar nicht vorstellen weil ja die meisten Leute wissen dass ich auch politisch tätig bin was ich bei mir in der Kanzlei zu hören kriege.
00:37:11: also das hätte teilweise eine strafreche relevante Folgen wenn man es öffentlich machen würde.
00:37:19: aber in der Tat ist das wirklich so.
00:37:22: Es gibt ja mittlerweile Untersuchungen von mehreren Wirtschaftsforschungsinstituten, dass sie zwischen drei und fünf tausend Euro, wenn Sie das verfügbare Einkommen sich anschauen.
00:37:30: Also das was für die Familien unter Einstoß der sozialen Leistung da ist überhaupt keinen Fortschritt haben ob sie nun dreitausend oder fünftausende Euro verdienen.
00:37:39: Sie fallen bis zu fünftausend Euro dann aus allen sozialen Sicherungsleistungen heraus.
00:37:43: Das bedeutet, sie haben obwohl sie mehr verdienen zweitausenden Euro pro hundert brutto mehr Möglichkeiten verfügbar.
00:37:54: Und dann sagen sich doch vernünftige Leute, wir reden ja als Ökonomiker vom Homoökonomikus und sagen vernünftig die Leute warum soll ich eigentlich noch machen?
00:38:01: Was macht das für einen Sinn?
00:38:03: Vor allen Dingen wenn Sie feststellen dass sie dann bei der Wohnungsvergabe, wenn sie eben nicht so viel verdienen sondern deutlich weniger verdienen auch noch ein Prä haben weil man denjenigen die es angeht wie schlechter geht dann auch mehr helfen will Fuß zu fassen also diese Form von sozialen Leistungen sich nicht daran orientiert ob das wirtschaftlich auch noch für die Menschen einen Sinn macht, nicht?
00:38:24: Das ist auch etwas was diese Gesellschaft auf Dauer nicht mehr aushalten kann.
00:38:28: Vielleicht da noch ein Punkt weil viele verstehen glaubt gar nicht wenn sie jetzt drei tausend Euro brutto pro monat verdienen dann in der steuerklasse eins etwa zweitausend fünfzig euro netto ausgezahlt bekommen dass es den arbeitgeber eben knapp viertausend euro kostet.
00:38:42: wie sehen Sie da die zukünftige entwicklung ja wird es werde schlimmer werden?
00:38:47: auch was müssen wir uns einstellen?
00:38:50: Ja, also da wir bedauerlicherweise immer weniger Arbeitnehmer und Arbeitnehmer haben werden in absehbarer Zeit wird das für die Arbeitnehmer was die Belastung angeht, schlimmer werden definitiv.
00:39:00: Und bei den Unternehmen werden einige Versuche auszuweichen indem sie einen Faktor Arbeiter setzen weil das einfacher geht als den Faktorennergie zu ersetzen.
00:39:08: Energie brauchen Sie immer und die Energiekosten sind ja der weitere preisdreimende Faktore in Deutschland exorbitant hoch.
00:39:16: Aber ich habe mittlerweile das Gefühl, dass die Leistungsträger nicht mehr bereit sind diese Spiegel weiter mitzumachen.
00:39:22: Und das wird irgendwann zu Verhaltensweisen führen, die den demokratischen Parteien nicht gefallen werden.
00:39:28: Denn wir sehen ja seit dem Jahr zwei Tausendsehnteen nimmt die Problemlösungskompetenz oder andersherum, dass sich die Ansicht der Menschen über die Problemlosungskompetenz FDP, ab.
00:39:42: wir verlieren seit zwei tausend siebzehn bei allen Wahlen gemeinsam zusammengerechnet immer mehr Wähler.
00:39:48: Das ist ein Demokratieproblem den man sich stellen muss und da kann man sich nicht durchwusteln.
00:39:53: aufdauern das geht vielleicht noch ein zwei drei Jahre gut und dann werden viele Menschen sagen uns reicht es jetzt denn weder wir wählen was ganz anderes oder wir ziehen uns einfach zurück.
00:40:02: also ich kenne aus meinem persönlichen Umfeld die Leute sagen einfach Ich habe genug getan in meinem Leben, ich höre jetzt einfach auf und versuche es mit meiner Frau, meiner Familie und mir selbst.
00:40:11: Mit meiner Work-Life Balance das wenige ein Vermögen was ich aufgebaut habe auszugeben vor andere Leute ihre schmutzigen Hände da rein.
00:40:19: Jetzt könnte man ja provokant vielleicht annehmen.
00:40:22: Vielleicht ist ja etwas Positives dass die Lohnnebenkurs in Deutschland so hoch sind.
00:40:26: dann setzt man vielleicht eher auf KI und kommt da schneller voran um eben die Arbeitskräfte schneller mit ÖWKI zu... Ersetzen.
00:40:36: Halten Sie das für zu provokant?
00:40:38: oder wie sehen sie die Entwicklung?
00:40:41: Also, unabhängig davon ob wir das wollen über nicht wollen es wird einfach passieren.
00:40:44: Wir können uns gar nicht mit dagegen wehren weil wir im Wettbewerb nicht sagen können Die anderen dürfen das gerne mit Robotern und Maschinen machen Ob wir machen das mit Handarbeit Das hat in der Vergangenheit schon nicht funktioniert Weil's einfach schneller kosten günstiger und effizienter ist.
00:40:57: Und ich erschrecke immer meine journalistischen Fragesteller mit der Aussage, nicht achtzig Prozent der Journalisten werden auch demnächst Schichtenergreifen nicht mehr gebraucht.
00:41:05: Es gibt einen chinesischen Fernsehsender, der nur noch KI generiert arbeitet.
00:41:09: Da haben sie nur Avatare auf den Bildschirm und es gibt mittlerweile bei WeltTV empfehle ich einmal am Tag eine Sendung die auch nur noch AI generiert ist wo auch nur ein Avatar hingegen übersetzt.
00:41:18: also das sieht so aus wie Sie oder Ich sind wir aber gar nichts sondern dass wird einfach schichtener greifen alles KI generieren Und deshalb sind die Versuche in den Verlagen jetzt durch Verpflichtungserklärungen selbst KI nicht zu gebrauchen, wenn man Beiträge schreibt.
00:41:32: Das sind so verzweifelte Versuche.
00:41:33: und auch zu retten was nichts zu rettend ist.
00:41:35: also ich erschrecke die Journalisten immer wieder sagen bleiben sie tiefenentspannt.
00:41:39: Also ich bin ja mit meinem Leben nahezu durch.
00:41:41: Ich bin jetzt nicht mehr bei Vermögensaufbau sondern beim Vermögenabbau.
00:41:45: aber bei euch wird es ein Riesenproblem werden.
00:41:46: in zwei drei Jahren werden achtzehn Prozent von euch nicht mehr gebraucht werden und auch nicht mehr am Markt der Meinungen sein.
00:41:50: und dann sind wir alle ganz erschrocken.
00:41:52: Ich habe mein Interview geführt, das kam dann zur Freigabe und da habe ich einmal das komplette Dings mal in KI gekippt.
00:41:59: Und dann hat er schon ein Liss gemeint, dass ich das sehr gut umgeschrieben habe.
00:42:02: Das fand ich auch interessant!
00:42:05: Ja, lassen?
00:42:07: Mein Freund Stefan Kastdorf, der jetzt auch ein Problem hatte, weil er seine Kommentare von KI hat schreiben lassen ohne ohne nichts zu machen.
00:42:14: Es gibt ja die Kennzeitungspflicht seit dem ersten August.
00:42:18: Die Frage ist...
00:42:20: Alles wunderbar.
00:42:22: Ich bin ja Strafverteiler, wie Sie wissen.
00:42:24: ich weiß was ich im Zweifel durchsetze und was nicht.
00:42:28: Meine Frau hat mal zufälligerweise das auch mal probiert und gesagt schreibt mal eine wirtschaftspolische Rede für Wolfgang Kubicki.
00:42:34: Und dann kam eine Rede raus, das hätte auch meine sein können.
00:42:36: Da habe ich gesagt, es liegt einfach daran dass die Systeme alles das was sie mir irgendwo gelesen haben zusammengeschreiben.
00:42:42: also kommt da auch Kubiki raus.
00:42:43: was denn sonst?
00:42:44: aber trotzdem sind Sie verblüfft?
00:42:45: Sind Sie wirklich verblüpft mit welcher Genauigkeit und Präzision mittlerweile anders als noch vor einem Jahr?
00:42:51: Wir sehen nicht nur Informationen und Daten zusammen, wir bekommen uns auch wirklich gute Texte.
00:42:56: Die Frage, die ich mir stelle.
00:42:58: Ich weiß nicht, Fabian, ob du noch eine Rückfrage dazu hattest?
00:43:01: Ansonsten hätte ich ein spannender Anschlussfragen zu diesem Punkt.
00:43:04: Hau raus!
00:43:05: Stichwort KI.
00:43:06: ja... Sie sind ja Strafverteidiger.
00:43:09: deswegen muss die Frage natürlich jetzt kommen darf denn das Finanzamt auch KI benutzen und wie weit sollte das gehen?
00:43:14: da haben wir den Aktionsplan mit verschiedensten Ankündigungen.
00:43:18: Das mit der KI ist glaube ich nicht die wildeste.
00:43:20: aber eine davon Wie stehen sie dazu?
00:43:25: Ja, also unabhängig von der Frage ob es das momentan darf.
00:43:28: Es wird passieren.
00:43:29: machen wir uns da nichts vor weil natürlich die die Sammlung für Informationen zu den eigenen Aufgaben beispielsweise nicht nur der Finanzverwaltung sondern auch der Steuerfahrende gehört.
00:43:38: ich habe früher mal vehement dagegen oponiert dass man geklautete Idee ist und geklaute Datensätze aus dem Stadion der Schweizer Ankaufe gedacht haben das ja als rechtswidere Veranstaltungswidrig.
00:43:48: Das ist mittlerweile der Standard sozusagen, dass man sich diese Daten geklauten Daten als Heeler dann auch auch zu eigenem Verbrauch weiter ankauft und nutzt.
00:43:58: Das wird mit KI genauso gleiche sein, weil machen wir uns nichts vor, das wird begründet werden mit Kampf gegen Terrorismus, Kampf gegen die ausländischen Einflussnehmer aus Russland woanders her.
00:44:09: Die arbeiten mit KI um uns dagegen zu werben müssen.
00:44:12: Wir arbeiten auch mit KI und dann werden sich feststellen dass nach dem nächsten Anschlag siebzig Prozent der Bevölkerung sagen eine richtige Maßnahme, dass der Staat das alles einsetzt.
00:44:22: Wir sind auch mittlerweile nicht bei flächendeckenden Überwachungsmaßnahmen, die ich mir vor zehn Jahren so auch nicht habe vorstellen können.
00:44:27: Alles mit der großen Begründung Kinderpornografie, Terrorismus und außenländische Einflussnahme.
00:44:34: Und wenn ich mir die Bearbeitungszeit meines eigenen Einkommensteuerbescheids beim Finanzamt Freiburg stattanschaue dann würde ich mir nach zwölf Monaten schon mal ein bisschen KI-Unterstützung wünschen.
00:44:45: Ja,
00:44:50: das liegt aber
00:44:51: dann weniger an der Komplexität.
00:44:53: Nein, nein!
00:44:53: Der ist tatsächlich nicht so komplex weil alles was ein bisschen komplex ist in Gesellschaften ausgegliedert und es ist eigentlich ein Standardfall.
00:45:02: Das schon interessant.
00:45:03: und das Witzige ist ich weiß ja ob das Finanzamt Freiburg statt hier Ja, besonders langsam ist.
00:45:08: Weil ich habe auch paar Zuschriften von ein paar Followern von mir die auch hier die Steuern zahlen und Einkommenssteuerabgaben abgeben.
00:45:16: Ist scheinbar nix ungewöhnliches.
00:45:18: da gibt es ja auch im Bundesland und Bundesland große Unterschiede.
00:45:21: Ich
00:45:21: gebe Ihnen mal einen Tipp.
00:45:22: Da müssen Sie mal schauen wie denn die Arbeitszeiten ihrer jeweiligen Sachbearbeitung sind?
00:45:28: Bei mir ist das so in Schleswig-Holstein.
00:45:30: Irgendwas war so bis vor volles Jahr, dass die Mitarbeiterin, die meine Einkommenssteuer bearbeitet hat nur an zwei Tagen in der Woche im Finanzamt war.
00:45:40: Und der Stellvertreter immer gesagt hat ich, Herr Kubicki, ich fasse Ihre Akte gar nicht als Anwaltendimmer, bis nächste Woche Dienstjahr.
00:45:47: Also wenn Sie Rückfragen hatten... Das ist im öffentlichen Dienstjahren mittlerweile wirklich verbreitet, das man nicht nur Homeoffice macht sondern auch tatsächlich seine Arbeitszeiten deutlich reduzieren kann und das hat dann die entsprechenden Auswirkungen.
00:45:58: aber von allen Verwaltungsebenen, die ich so kenne.
00:46:02: Ich weiß jetzt nicht wie es in Freiburg ist aber jedenfalls kann ich das für den Norden und Hamburg sagen ist die Finanzverwaltung noch die Effizienteste.
00:46:11: Lassen Sie uns vielleicht zum Abschluss nochmal, was natürlich Ihr Fachgebiet ist.
00:46:15: Auch nochmal von Christian schon angesprochenen Aktionsplan zur Steuer- und Finanzkriminalität kommen?
00:46:21: Da sind ja einige Sachen drin!
00:46:22: Wir hatten neulich schon den Dr.
00:46:24: Markus Wohlweber auch Anwalt, auch Steuerstrafrecht und der hat sich sehr kritisch zur Abschaffung der strafbefreien Selbstanzeige geäußert.
00:46:36: da würde mich oder uns auch mal Ihre Meinung interessieren macht es Sinn jetzt diese Strafbefreie selbst Anzeige in der heutigen Form abzuschaffen?
00:46:45: Nein, es macht überhaupt keinen Sinn.
00:46:47: Weil sie damit die Möglichkeiten sozusagen staatliche Einnahmen zu generieren weil jemand das Gefühl hat er müsste sich steuerlich machen schlicht und ergreifend auf null reduzieren.
00:46:57: Es macht dann für jemanden Steuerstrahlung mit Straten begangen hat.
00:47:02: Überkackern sind sich zu offenbaren, der muss das dann durchbeknien.
00:47:06: bis zum Schluss vorhin die weitere Idee die Steuerinterziehung zu einem Verbrechen zu machen ist deshalb wirklich komplett absurd weil sie Bagatellfälle schlicht und ergreifend über hundertundfünfzig A-Strafprozess auch noch nicht mehr einstellen können.
00:47:20: Ich habe das mal versucht zu erklären.
00:47:21: Herr Banajak, der Verholzen der Grünen wäre ein Verbrecher, weil er seine Zweitwohnsteuer nicht bezahlt hat.
00:47:27: Ob das so sinnvoll ist?
00:47:28: Das habe ich ihm auch geschrieben.
00:47:30: Er soll immer bei der Frage, ob beim Bundestag zustimmen wird man drüber nachdenken wie ein eigener Fall war.
00:47:34: Der kann jetzt eingestellt werden in den Zahlen einer gleichen Geldbrüße.
00:47:37: aber wenn wir das zum Verbrechenstaat bestanden machen würden dann müsste er mit einem Mindeststrahl von einem Jahr rechnen und vor allem hier das fatale Konsequenzen auf sein weiteres Leben.
00:47:46: also das ist schon etwas.
00:47:48: Wo sind Riesen?
00:47:49: Also ich halte das für dumm, vor allen Dingen weil es im Schichten ergreifen dazu führt dass man viele Fälle nicht mehr adäquat regeln können.
00:47:55: Und meines Wissens müssen dann doch auch die Verfahren öffentlich verhandelt werden oder das wäre mal eine gute YouTube-Serie.
00:48:01: Ja sie können mich einstellen Sie brauchen dann immer... Na Sie könnten es in Zweifel auch über den Strafverfehlen machen weil sie auch beim Straf Verfehl mit einem Jahr können sich das noch ausurteilen aber ist trotzdem ein Verbrechenstaatbestand was einfach auch in der Hierarchie sozusagen, der Tatbestand im Strafrecht völlig unangemissen wäre.
00:48:21: Also ungutmäßigkeit über dem Staat auf die gleiche normative Ebene zu heben wie Totschlagvergewaltigung oder Morte und so weiter ist einfach unangemitteln.
00:48:32: Ja, ist ja auch oft wirklich einfach Komplexität.
00:48:36: Ich hatte mir mal die Zahlen für den Jahr zwanzig angesehen.
00:48:38: Ich glaube der gab es.
00:48:39: fünfzigtausend Ermittlungsverfahren so ungefähr und mehr als die Hälfte davon wurden entweder nach hundertdrehen Fünfzig A eingestellt also dann mit Ordnungsgeld ist das ja dann glaub ich oder ihm gar nicht weiter verfolgt.
00:48:51: und das heißt ja also mehr als Die Hälfe dieser ganzen Maßnahmen führen ja auch gar nicht zu einer Verurteilung im Sinne dass man jetzt sagt da hat wirklich jemand einen Verbrechen begannen Und das zeigt ja schon für mich zumindest, wie viele weitere Fälle da man plötzlich auf dem Tisch hätte, die man jetzt einfach damit glatt bügeln kann ohne jetzt die Schwerstkriminellen da laufen zu lassen.
00:49:13: Das ist ja nicht der Fall dieses Bild was da immer gezeichnet wird.
00:49:15: Ja also es ist ja systematisch ziemlich komisch.
00:49:17: Sie dürfen ihr Unternehmen mit mehrere Millionen Euro betrügen und das wäre ein Vergehen.
00:49:21: und wenn sie im Staat was auch nicht eine tausend achthundert Euro Mehrwertsteuer voreinteilt sind zu ursprünglich verbrecher.
00:49:27: Das von der Systematik erpasst das schon nicht?
00:49:32: Das wäre für mich noch ganz interessant, auch dieses Thema nur Bagelzahlung erlaubt.
00:49:37: Das findet man ja doch hin und wieder in gastronomischen Betrieben.
00:49:42: Und da will man ja auch aufrüsten.
00:49:44: Die sollen eine elektronische Kasse führen ab hunderttausend Euro Umsatz und man will mehr Beamte einstellen, nicht mal in tausendfünfhundert Stück die da jetzt eben dann beim Zoll auch noch weiter diese Kontrollen machen.
00:49:55: Das ist ja auch ganz interessant wenn man sich mal anschaut wie viel bringt das denn alles?
00:49:58: Das sind zwei Komma fünf Milliarden.
00:50:00: vielleicht kann man das dann auf drei oder vier oder vielleicht sogar fünf Milliarden erhöhen.
00:50:05: Aber die Frage ist ja auch dahinter, so ist das gerechtfertigt diese in Anführungsstrichen kleinen Leute.
00:50:10: Die das ja oft sind, die diese Betriebe haben dann auch so hart zu kontrollieren und sicherlich wird da manchmal Schwarzgeld gemacht.
00:50:19: Aber die Frage ist ja wirklich, steht das auch im Verhältnis?
00:50:22: Wenn man sich auf der anderen Seite anguckt, dass es ja auch diese Kum-Kum-Verfahren beispielsweise gibt wo man ja immer wieder so ließ, dass kritisiert wird, dass da vielleicht gar nicht so stark hinterhergegangen wird wie man es müsste Das würde mich natürlich noch interessieren wie sie dazustehen.
00:50:37: Also
00:50:38: ich halte das für unterkomplex.
00:50:41: Es ist auch wieder eine Debatte, die darauf hindeuten solltet, dass Unternehmer grundsätzlich irgendwie Kriminogen sind und auch die Bargeld annehmen.
00:50:49: Das Entscheidende ist, dass sie bei Bargeldzahlungen die Anonymität der Zahlung beinhalten kann.
00:50:54: Bei allen elektronischen Zahlungen kann der Schad den vollständigen Zugriff auf ihr Konsum verhalten.
00:51:03: Also ein unglaublicher Anhänger von Bargeldzahlungen.
00:51:05: Bargeld ist das letzte Stück Freiheit gegenüber staatlicher Übergriffigkeit und ich sage mal, dass regelt der Markt irgendwie ganz von alleine.
00:51:11: Ich war gerade eine Ostsitu hinter mir in meiner Frau mit unserem Boot Dänemark des Schweden.
00:51:17: Da zahlen sich fast alles mit Karte nicht weil das vorgeschrieben ist sondern weil es einfach sich durchgesetzt hat.
00:51:22: Die Leute haben wirklich wenig Bargeld bei sich, haben ne Karte bei sich.
00:51:26: da gehen sie auch morgens zum Bäcker und zahlen dann zwei Euro Neunzig oder sowas mit Karten.
00:51:33: Wenn jemand sagt, blitte bei mir nur Bargeld.
00:51:35: Das habe ich dafür auch ein Grundverständnis ohne dass sich das Gefühl labelt der macht das jetzt einfach damit schwarz Geld machen will.
00:51:41: Ich wäre da tief mehr entspannt würde sagen Leute lasst das doch einfach mal durchgehen.
00:51:45: in Kiel gab es lange Zeit gar keine Möglichkeit mit Karte zu bezahlen am Wochenende.
00:51:49: Jetzt haben wir Kreuzfahrer hier rauf und runter Und die kommen alle und kamen an nur Karten.
00:51:53: was passiert?
00:51:54: Die Geschäftsfeld stellt sich darauf ein.
00:51:55: jetzt können sie den Kiel auch in allen Läden mit Karten zahlen.
00:51:58: also das regelt im Zweifel der mark.
00:51:59: dafür brauchen wir wieder.
00:52:00: lass klingen bei Noch die Überlegung Unternehmer seien tenenziell alle Kriminelle.
00:52:05: Dahinter ist die Überleitung.
00:52:07: Die Überlegungen sind potenzielle Kriminelle und den muss man dauernd auf die Finger gucken, weil sie ansonsten in den Staat behupsen so als sei es eine Gnade des Staates Menschen zu ermöglichen Geld zu verdienen.
00:52:20: Und das ist genauer Gegenteil meines Menschen und meines Gesellschaftsbildes.
00:52:25: Ich habe gestern sieben Äpfel auf dem Freiburger Wochenmarkt auch mit Karte gezahlt, also es ist bereits möglich.
00:52:33: Übrigens Lars Glingbeil hat vor unserer Aufzeichnung kurz zuvor auch noch mal ein neues Reel hochgeladen was nochmal die Rolex und den Porsche der Steuerhinterzieher in ... in Angriff nimmt, ... ... war nicht auch interessant.
00:52:50: Aber gut!
00:52:51: Der Betriebsratsvorsitz von Porsche hat sich auch dafür bedankt... ... dass alle die Porsche fahren.
00:52:55: Ich bin jetzt sehr stolz hier.
00:52:58: Aber gibt es denn ein Vollzugsdefizit?
00:53:00: Wenn man sich so diese Finanz-Dinge anguckt wie dieses beschriebene Cum-Cum-Verfahren also bei dem Kapitaltraxteuer mehrfach erstattet wird oder ... Ja, diese Verfahren.
00:53:11: Wie sehen Sie das?
00:53:12: Ist das ein größeres Problem, dass der Staat da nicht hinterherkommt oder...
00:53:18: Als nächstes einmal ein Gesetzgebungsproblem.
00:53:21: Wenn der Staat nicht in der Lage ist an den Gesetze ordentlich zu formulieren, muss er nicht nur wundern, dass man bei der Steuergestaltung sich... Der Bundesfinanzwort wird gesagt, Steuergestaltung ist nicht steuerender Ziel.
00:53:31: Man muss einfach wirklich sehen.
00:53:35: Aber die Idee, die dahintersteckt ist Der Staat hat einen Anspruch darauf, dass er möglichst viel Geld bekommt.
00:53:41: Der Staat ein Anspruch daran, das sich an Gesetze hält.
00:53:43: in der Tat und ich sehe aus meiner berufenen Erfahrung... Ich bin seit über fast viertel Jahre in der Strafverteidigung unterwegs und seit thirty-fünf Jahren nahezu ausschließlich in Wirtschafts- und Steuerstrafsachen.
00:53:55: Ich sehe nicht, dass wir da ein großes Vollzugsdefizit haben, weil die Finanzbehörden eine unglaubliche Vielzahl von Zugriffsmöglichkeiten haben, die mittlerweile extrem ausgeweitet worden sind bis hin zur was ja auch die wenigsten wissen, nicht dass wir sozusagen eine Schatten-Dank Auskunftsdatei haben.
00:54:13: Also das war früher mal vorgesehen nur für große Fälle und für Terrorismusfinanzierung und jetzt ist es Standard geworden, allen Konten, die auf ihren Namen oder den Namen ihrer Angehörigen lauten sofort die Auszüge bekommen.
00:54:28: Und da stehen drin wie letzten Transaktionen in den letzten drei Jahren waren.
00:54:31: also ich war völlig verblüfft wenn ich so ein Akte bekomme hier mir völlig verbelüft Wie schnell die Finanzverwaltung zuhört hat auf diese entsprechenden Finanzdaten?
00:54:37: Also dass wir da einen großen Vollzugsdefizit haben bestreite Ich und das die riesen Summen die im Raum unterwegs sind was Steuern Verziehung angeht oder Steuerbetrug angeht Dass sie wirklich existieren bestreiter ich auch Wie gesagt, dass da ein großer Bedarf besteht noch jetzig weiter tätig zu werden außer die Neid-Debatte am Laufenzeiten und den Eindruck zu erwecken.
00:55:02: Menschen, die reich sind oder etwas arbeitete haben seinen tendenziellen Kriminelle.
00:55:07: also Ralph Stegner hat mal gesagt ihnen bekannt als der Fleisch gewohnte Optimismus der SPD hatten wir gesagt nicht Wer in Deutschland reich ist, kann das mit legalen Mitteln nicht erworben haben.
00:55:20: So denkt man wenn man im öffentlichen Dienst groß wird, so denkt man nicht für eine freie Wirtschaft unter die Istis denn wir sehen ja beispielsweise bei der Impfstoffgeschichte.
00:55:30: also unsere Menschen die in der Mainz dann Unternehmen errichtet haben von heute auf morgen zu Milliardären geworden sind etwas was wir begrüßen sollten dass möglichst viele Menschen damit sie erreicht werden anstatt das zu demonstrieren
00:55:44: Vielleicht, wenn wir schon die SPD ansprechen.
00:55:46: Die ist ja in der aktuellen Regierung noch drin.
00:55:48: Geplante Bundestagswahlen sind im Jahr two-tausendundneunzwanzig.
00:55:53: Wenn Sie da vorausschauen hält die Regierung bis dahin?
00:55:58: und wenn nicht wie es dann der Part der FDP?
00:56:04: Ja, die Regierung wird verteidigen abgesehen davon dass das gar nicht so ganz einfach ist den Deutschen Bundestag aufzulösen.
00:56:10: Das ist mit einer Reihe von Hürden verbunden.
00:56:14: Es ist auch gar nicht so ganz einfach, einen neuen Bundeskanzler zu wählen.
00:56:18: Auch über ein konstruktives Misstrauenswortum.
00:56:20: Womit wollen die beiden denn vor die Wählung von Wählertreten?
00:56:23: Wir haben bisher versagt und wählt uns wieder.
00:56:25: Und wir machen es dann besser.
00:56:26: Wir haben gelernt aus den Fehlern oder wir wiederholen die Fehler noch mit exponentieller Funktion versehen.
00:56:31: Die werden bis nirgendwo durchheiten zum Schaden unseres Landes weil es kann dazu keine Alternative gibt.
00:56:37: Wir sind als Freie Demokraten jederzeit bereit, einen Wahlkampf zu gehen und alles was danach passiert wird sehen wir dann.
00:56:42: Wir wollen möglichst stark werden.
00:56:44: ich orientiere mich nicht an anderen sondern an unseren Vorstellungen in der Hoffnung dass möglichst viele Menschen bereit sind uns mit unserer Vorstellung zu unterstützen.
00:56:51: und es wird langsam Zeit denn wir rutschen hier als Deutschland immer weiter ab dem Ranking der Länder etwas das man ja sehen in Auge ist gar nicht hinnehmen kann.
00:56:59: also mich schmerzt da schon dass wir im Sport nur noch mittelmaß sind.
00:57:02: von Fußballbordern kann ich mal reden auch schon bei Olympischen Spielmittel maß sind.
00:57:06: Die Schmerz ist, dass wir in der Wissenschaft mittlerweile mittelmaß sind und das wir in einer Wirtschaft jetzt immer weiter abrutschen.
00:57:12: Nimmt uns als einzig Fundament was uns früher stark gemacht hat dieses Label Made In Germany.
00:57:17: Wir sind in der Welt ein Zwerg aber als wirtschaftlich-disziplinär Nation angesehen gewesen.
00:57:22: Mittlerweile dreht sich das Umweltbelechelt Und das muss ich wieder ändern.
00:57:26: Ansonsten werden wir erleben, dass immer mehr junge Menschen die gut ausgebildet sind Dieses Land verlassen weil sie auch keine Perspektive mehr sehen.
00:57:34: Ja, das ist glaube ich ein ganz gutes Schlusswort.
00:57:38: Oder auch nicht?
00:57:39: Es
00:57:41: fasst die Situation denke ich ganz gut zusammen.
00:57:42: also gut ist es nicht im Sinne von die Aussichten sind nicht rosig.
00:57:47: andererseits ja gibt's ja auch immer Möglichkeiten dass dann vielleicht mal besser zu machen.
00:57:52: hoffen wir es mal.
00:57:54: Ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei der weiteren Steuerberatung.
00:57:57: Der Hoffnung, dass es weniger Steuergesetze gibt und Sie da mehr Zeit für Vermögensberatungen
00:58:04: haben.
00:58:04: Wir bereiten uns natürlich auch darauf vor mit der KI mitzuhalten.
00:58:07: Und ich sage immer man wird nicht durch KI ersetzt sondern jemanden der KI nutzt, er setzt jemandem der KI nicht nutzt.
00:58:13: also insofern bin ich da auch noch sehr optimistisch für meinen Beruf.
00:58:18: Also wenn sie sich überlegen wir setzen jetzt auch die Streifenbeziehung.
00:58:21: Bei uns ist das so einer Kanzlei dass das, was wir diktieren gleich erscheint.
00:58:26: Sie brauchen keine Renukraft mehr, die überschreibt.
00:58:28: Das passiert einfach so.
00:58:30: Die haben jetzt andere Möglichkeiten ihrer Zeit sinnvoll einzusetzen.
00:58:33: aber das ist schon faszinierend welche Geschwindigkeit da was passiert weil die Sprachprogramme und die Technischen Programme mittlerweile extrem gut sind und jeden Tag besser werden.
00:58:44: Ich sehe es auch positiv.
00:58:46: also es wird effizienter in vielen Belangern.
00:58:50: Ja, also recht herzlichen Dank dass ihr heute unser Gast war, nem sei doch nicht besteuert Podcast.
00:58:57: Es war uns ein inneres Blumenflücken Christian und mir und war glaube sehr interessant auch ihre Sichtweise auf die verschiedenen Dinge.
00:59:09: wir sind ja hier jede Woche am Start kommentieren dann immer mal wieder, was so aktuell abgeht und werden das sicherlich auch nochmal auf diese Folge referenzieren.
00:59:19: Aber wer uns noch nicht folgt dem ist auch nicht mehr so helfen.
00:59:22: deswegen abonnieren podcast teilen Und dann von mir herzlichen dank.
00:59:28: Dann ergebe ich erstmal christianes wort.
00:59:30: der wird sich an schließen und da natürlich wie immer Das allerletzte wort hat dann der gast.
00:59:36: ja Ich mache es ganz kurz.
00:59:37: vielen danke auf meiner seite.
00:59:40: Ja, also ich würde noch sagen vielen Dank auch von mir an Sie.
00:59:44: Ich muss doch darauf hinweisen, ich will keine Mehrwertsteuererhöhung!
00:59:47: Sie haben mich gefragt was passieren wird und sie können mich dann... ...können Sie mich dann rezitieren mit der Vorhersage dass diese Regierung März-Klingbeil nichts anderes hinbekommen wird als die Finanzierung über eine Mehrwertstöderhöhigung.
01:00:00: Viel Erfolg weiterhin für Sie und alles Gute!
01:00:03: Danke schön.
01:00:03: ebenso, tschüss!
01:00:06: Das war der seitlich nicht besteuert Podcast von mir, Fabian Walther Allias.
01:00:09: Steuerfabi und Christian Gebert von steuerberaten.de Abonniert und bewertet gerne diesen Podcast und folgt uns auch gerne auf den anderen sozialen Netzwerken.
01:00:18: Ihr erreicht uns per e-mail unter podcastatsteuerversum.de.
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