#214: Bar bezahlt, steuerlich bestraft? Neue Steuervorschläge für 2027
Shownotes
Diese Themen und Vorschriften besprechen wir:
• Bargeld und Steuerabzug: Die Prüfbitte zur unbaren Zahlung als Voraussetzung für Betriebsausgaben und Werbungskosten betrifft die Abzugsregeln nach § 4 Abs. 4 und § 9 EStG. • Verluste bei Kommanditisten – § 15a EStG: Welche Bedeutung die tatsächliche Einlage gegenüber der Außenhaftung nach § 171 HGB künftig haben könnte. • Thesaurierung – § 34a EStG: Änderungen bei der Rücknahme des Antrags auf begünstigte Besteuerung nicht entnommener Gewinne. • Geringwertige Wirtschaftsgüter – § 6 Abs. 2 und 2a EStG: Vorgeschlagen sind eine höhere Sofortabschreibungsgrenze von 1.200 Euro und die Abschaffung des Sammelpostens. • Earn-outs beim Unternehmensverkauf – §§ 16 und 17 EStG: Spätere variable Kaufpreiszahlungen sollen nach dem Vorschlag rückwirkend im Veräußerungsjahr berücksichtigt werden. • Immobilien und Scheidung – § 23 EStG: Vorgeschlagene Erleichterungen bei Immobilienübertragungen im Rahmen einer Scheidungsfolgenvereinbarung. • Gebäudeabschreibung – § 7 Abs. 4 Satz 2 EStG: Mögliche Einschränkungen beim Nachweis einer kürzeren tatsächlichen Nutzungsdauer. • Unternehmensnachfolge – § 6 Abs. 3 EStG: Übertragungen unter Vorbehaltsnießbrauch. • Verlustuntergang – §§ 8c und 8d KStG: Folgen eines Gesellschafterwechsels und geplante Erweiterungen der Verlustbeschränkungen.
Weitere Themen sind Unternehmensbewertung, Alleinerziehende, Reisekostenerstattungen und Gewerbesteuer.
Besprochene BFH-Urteile und Korrekturen zur Folge
- Kaufpreis oder Arbeitslohn? BFH vom 03.03.2026, IX R 1/25 – §§ 17 und 19 EStG
Ein Gesellschafter verkaufte seine 50-prozentige GmbH-Beteiligung für 2,25 Mio. Euro. Davon waren 625.000 Euro an eine weitere fünfjährige Geschäftsführertätigkeit geknüpft. Diese Beträge wurden im Gespräch gerundet wiedergegeben. Der BFH hat die Behandlung als Arbeitslohn nicht abschließend ausgeschlossen, sondern das Urteil des Finanzgerichts aufgehoben und die Sache zurückverwiesen. Entscheidend ist der wirtschaftliche Zusammenhang der Zahlung mit dem Anteilsverkauf beziehungsweise der Tätigkeit als Geschäftsführer.
- Mögliche Veruntreuung durch den Bruder: BFH vom 28.01.2026, X R 21/23 – § 4 Abs. 4 EStG
Hier korrigieren wir die Darstellung im Gespräch: Nach seinem Vortrag übergab der Unternehmer seinem Bruder das Geld bar, nicht per Überweisung. Es ging um 380.000 Euro für angebliche Übernachtungen und 205.000 Euro für angebliche Handelsprovisionen, nicht um Catering. Der Fall ist deshalb kein Gegenbeispiel anhand einer unbaren Zahlung. Auch hier hat der BFH den Betriebsausgabenabzug nicht endgültig zugesprochen, sondern den Fall zurückverwiesen. Ein durch eine Straftat verursachter Verlust kann betrieblich veranlasst sein. Dieser Zusammenhang muss jedoch nachgewiesen und bei Beteiligung eines Angehörigen besonders sorgfältig geprüft werden.
- Immobilienverkauf nach Trennung: BFH vom 14.02.2023, IX R 11/21 – § 23 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 EStG
Die entgeltliche Übertragung eines Miteigentumsanteils an den früheren Ehepartner kann innerhalb der Zehnjahresfrist ein steuerpflichtiges privates Veräußerungsgeschäft sein. Im entschiedenen Fall war der Verkäufer bereits ausgezogen. Die weitere Nutzung durch die frühere Ehefrau und das gemeinsame Kind erfüllte für ihn nicht die Voraussetzungen der eigenen Wohnnutzung.
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Transkript anzeigen
00:00:00: Herzlich Willkommen beim Psydoch.
00:00:02: nicht besteuert Podcast.
00:00:04: Hi Christian!
00:00:05: Hallo Fabian, grüß dich.
00:00:07: heute geht's wieder um Aktuelles und ziemlich spannende Sachen manches auch boah.
00:00:12: als ich das gelesen habe dachte ich meine Güte was ist eigentlich jetzt passiert?
00:00:15: wie kommt man denn auf solche Ideen?
00:00:18: also dass werden wir gleich noch alles beleuchten denn es gibt ja wir sind mit den Steuergesetzen sodass einige gerade beschlossen werden unter anderem das Jahressteuergesetz.
00:00:27: Das hat man ja auch schon mal diskutiert im Podcast, da steht eigentlich gar nicht so viel Spannendes drin.
00:00:32: aber jetzt gab es noch einmal neue Vorschläge vom Bundesrat, dass ist ja die Bundesländer sich dieses Gesetz ja auch angeguckt haben und dann am Ende durchwinken müssen und die haben nochmal jetzt darum gebeten das eine oder andere zu prüfen und mancher Vorschlag hat's da schon in sich.
00:00:48: und weil hier alle Zuhörer möglichst gut informiert sein wollen wollen wir heute mal durchgehen Und ihr werdet überrascht sein von dem einen Anvorschlag.
00:00:56: Ich denke mal schon, dass einem die Kinnlade darunter klappt.
00:00:59: Aber immer schon!
00:01:01: Gibt aber auch Positives zwischendurch.
00:01:05: Aber lass uns mal rein starten.
00:01:06: das sind ja sechzehn Punkte, die jetzt der Bundesrat am fünfundzwanzigsten neunten veröffentlicht hat.
00:01:13: Der Regierungsentwurf ist Vom Geburtstag meines Obers, nämlich am zwölften achten und dementsprechend lass uns mal durchgehen.
00:01:24: Vielleicht Christian stadest du mit Punkt eins, nämlich der Verlustverrechnung bei Kommanditisten.
00:01:32: Also insgesamt sechzehn Punkte auf die manche gehen wir vielleicht ganz kurz ein wie zum Beispiel auf den.
00:01:38: Es ist ja so, dass wenn man eine Personengesellschaft hat.
00:01:41: Eine KG, das ist ja ganz interessant da gibt es ja Gesellschafter die Haften nur beschränkt also wie bei einer GmbH letztendlich so ähnlich.
00:01:50: So ist das auch bei den Kommanditisten.
00:01:55: und dann gibt's ne Steuervorschrift die sagt na Moment mal Wenn diese Gesellschaften nur beschrankt haften also mit ihrer Einlage du zahlst dann vielleicht Zehntausend Euro in die KG ein Und die Kg selbst macht aber Ruhe Verluste weil sie beispielsweise ein großes Schiff gekauft hat, ja oder früher vielleicht auch viel in Filme investiert hat die dann gedreht werden sollten und diese Gesellschaft macht hohe Verluste.
00:02:22: Man hat aber da nur zehntausend Euro beispielsweise reingelegt.
00:02:25: Dann kann man diese Verluste, die einem dann zugerechnet werden nur bis zur Höhe dieser Kapitaleinlage in seiner Steuererklärung ansetzen.
00:02:34: Das ergibt natürlich auch Sinn weil man dann sagen will na gut wenn das Ding in die Insolvenz geht dann muss derjenige der da nur diese Zehntausend Euro eingezahlt hat ja auch mit diesen Zehnteusend Euro Haften und nicht mehr.
00:02:49: Deswegen erkennen wir dem auch nicht mehr Verlust in der Steuererklärung an, also eigentlich relativ simpel.
00:02:53: Aber man konnte das Ganze auch aushebeln indem man eben gesagt hat na gut ich habe zwar nur zehntausend Euro eingezahlt in diese KG für meinen Anteil aber ich schreibe ins Handelsregistereien dass Ich mich als Gesellschafta dazu verpflichte auch darüber hinaus noch zu haften mit weiteren Beträgen die ich dann vielleicht zuschieße die sogenannte Außenhaftungen.
00:03:16: Und das ist ganz etwas, was man relativ häufig auch macht in der Praxis.
00:03:19: Wenn man zum Beispiel eine KG gründet mit der man dann investiert in, sagen wir, Photovoltaikanlagen
00:03:25: z.B.,
00:03:26: so steueroptimierte Anlagen kann man da auch einen Investitionsabzugsbetrag bilden und über die Außenhaftung kann man sich dann auch viel höhere Verluste in die persönliche Steuererklärung schreiben lassen.
00:03:37: Und da hat der Bundesrat jetzt festgestellt, dass das vielleicht hier und da auch zu Missbräuchen führt.
00:03:44: Ich denke mal daher kommt der Vorschlag und sagt naja Moment wir wollen das gerne nicht mehr so einfach machen mit dieser Außenhaftung also nur weil man in das Handelsregister reinschreibt, dass man auch über seinen eigenen Anteil hinaus haftet soll man jetzt nicht an die Verluste zugerechnet bekommen und damit auch nicht in der Steuererklärung ansetzen können?
00:04:03: Und das ist ein Vorschlag, der weiß ich jetzt gar nicht warum.
00:04:07: Also ob das... Ja es ist irgendwie.
00:04:10: man macht das dann zwar mit der Außenhaftung aber wenn's schief geht muss man das ja auch einzahlen ne?
00:04:16: Weil da gehts in den paar Grafen Fünfzehn Ahnen einem Einkommen-Stöhrgesetz.
00:04:19: Warum man das jetzt da kürzen will weiß ich gar nicht so richtig.
00:04:23: ob das wirklich so ein dramatisches Thema ist dass da ganz viel mit betrogen und gestaltet wird.
00:04:29: Er schließt sich mir jetzt nicht so ganz, aber ist zumindest ein Vorschlag.
00:04:32: Was sagst du dazu?
00:04:33: Ja, du kann man machen da gibt es glaube ich spannende Sachen in den sechzehn Punkten.
00:04:41: Beim beim zweiten Punkt glaubt er können wir relativ schnell drüber gehen über die Tessorierungsbegünstigung.
00:04:49: Da kam ja seit zweitausend zwanzig und Verlust nicht nur ein Jahr sondern bis zu zwei Jahre zurück tragen.
00:04:58: und da will der Bundesrat die Rücknahme bis zur Anfechtbarkeit, der Steuerfestung für den übernächsten Verlustzeitraum.
00:05:08: Und dann passt diese Frist eben zu dem seit Jahr zweitausendzwanzig geltenden Verluste-Rücktrag.
00:05:16: ja ist denke ich eine Änderung die okay ist weil sie wie du das siehst.
00:05:23: Naja das ist ja letztendlich Das soll ja jetzt alle Unternehmer und Mittelständler retten, diese Vorschrift die von diesem hohen neuen Spitzensteuer setzen dann betroffen werden.
00:05:33: Diese siebenundvierzig Prozent, die er dann ab nächsten Jahr greifen, die erhöhte Einkommen steuern.
00:05:40: Und mit Soli ist man ja sogar bei neunviertzig Komma sechs Prozent Und wenn dann noch Gewerbesteuer vielleicht ein bisschen dazu kommt, die man nicht voll anrechnen kann ist man ja bei einer Steuerbelastung von über fünfzig Prozent.
00:05:52: Das trifft natürlich viele Einzelunternehmer oder eben auch Personengesellschaften.
00:05:57: und da würde man jetzt sagen Ja gut, wenn die zweihundertfünfzigtausend als Vierhundertachtsichttausende Euro Gewinn machen, dann lass sie doch so viele Steuern zahlen.
00:06:04: aber oft sind das ja dann richtig große ja schon fast Konzerne, die aber eben auch noch in dieser Rechtsform unterwegs sind, die dann vielleicht das Geld auch brauchen um es weiter zu investieren im Unternehmen oder vielleicht damit auch Kredite zurückzahlen oder oder.
00:06:19: Und da gibt's ja für diese Unternehmen diese Tesaurierungsbegünstigung dass man sagen kann okay wenn ich das Geld nicht aus meinem Unternehmen raus nehme sondern dort drin lasse dann kann ich eben auch diesen günstigen Steuersatz haben von
00:06:40: Ja dann ist es auch nicht mehr soweit.
00:06:41: weg von den neuen Spitzensteuersätzen, die kommen soll.
00:06:46: Aber irgendwann kannst du das Geld halt im Unternehmen lassen?
00:06:49: Damit ist ja so ein bisschen dieser Absurdität Rechnung getragen dass man jetzt nicht über fünfzig Prozent Steuern zahlt obwohl man das Geld eigentlich weiter im Unternehmen investieren will.
00:07:00: sollen sich jetzt gar nicht die Weltreise davon kaufen sollen vielleicht ein neues Patent entwickeln oder so.
00:07:04: Da
00:07:05: haben wir unsere Folge zu der Körperschaftsteueroption nachhören.
00:07:10: Vielleicht als Alternative für manche Personengesellschaften.
00:07:15: Interessant, den nächsten Vorschlag.
00:07:16: Den finde ich besonders gut, um etwas Positives zu sagen und zwar aktuell ist es ja so wenn ich mir keine Ahnung einen Schreibtisch kaufe der über acht hundert Euro netto kostet muss ich ihn über drei zehn Jahre abschreiben selbst wenn er nur irgendwie weiß was ich tausend zwei Hundert Euro kostet Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens, also selbstständig bewegliche abnutzbare Anlagegüter diese Grenze auf tausend zweihundert Euro zu erhöhen.
00:07:48: Da ist dann zumindest glaube ich zumindest das iPhone in der Basisvariante Dann auch drin, das muss man ja auch abschreiben.
00:07:58: Diese GWG-Kränze wollte man schon länger mal erhöhen auf tausend Euro.
00:08:02: Das kam dann nicht und über diese achtsunderteuro netto Grenze ist also ein bisschen die Zeit gegangen.
00:08:09: aus meiner Sicht von dem er gute Änderung dass man die sofort abschreifen kann wenn man dann beispielsweise einen Tisch hat.
00:08:16: neulich meine mein eigenes Anlagevermögen geguckt und habe gesehen, dass ich ein Stuhl gekauft hab was auch wie das Steuerfahre passieren können.
00:08:25: Der irgendwie neunhundert über die dreiundsechzig Euro Brutto gekostet hat.
00:08:31: Das heißt über acht hundert Euro netto und jetzt wird er so in Mini beträgen über die Jahre abgeschrieben.
00:08:41: Wer diese GWG-Grenze auf tausend zweihundert Euro gewesen, dann hätte man das sofort können abschreiben.
00:08:49: Ich finde eine sehr gute Änderung und hoffe dass dieser dritte Punkt die Erhöhung der GWG Grenze auf Tausend Zweihundert Euro kommt.
00:08:56: Dafür kann mir von mir aus oder Sammelposten fallen... Kann man ja auch noch machen, wenn wir zwischen zweiundfünfzig und tausend Euro haben.
00:09:04: Kann fünf Jahre abschreiben.
00:09:06: das ist dann immer noch besser natürlich als über dreizehn Jahre aber jetzt auch nicht so der Knaller.
00:09:11: Das heißt ich bin pro GWG Grenzen Erhöhung auf Tausend Zweihundert Euro.
00:09:16: was sagst du Christian?
00:09:17: Na klar da kann man ja nicht anders als dafür sein.
00:09:20: also da würde ich ja fast hier mir ein T-Shirt anziehen auf dem es drauf steht als Befürworter.
00:09:26: Ich hoffe dass es kommt weil der Bundestag dagegen schon mal nicht durch.
00:09:30: Also, hier wenn ihr jemand aus dem Bundestag zuhört lasst die GWG Grenze bitte durch.
00:09:36: Ja ist auch nervig da musst du auf Anlage verzeihen es muss das abschreiben dann musst du's auf Monate genau berechnen und so weiter.
00:09:42: klar gehts alles mit der ETV.
00:09:44: aber ich krieg immer halbe Depression wenn ich da mein Anlage Verzeihendes anschaue.
00:09:49: Aber gut So ist es Jo.
00:09:53: Dann Gibt es eine Neuerung bei sogenannten Earnout-Zahlungen?
00:10:00: Es kommt
00:10:02: ja relativ häufig vor, wenn man sein Unternehmen verkauft.
00:10:06: Das ist eigentlich Standard in diesem Private Equity Umfeld gerade dass man sagt okay wir bezahlen dir... Wir bewerten ein Unternehmen mit zehn Millionen Euro was weiß ich.
00:10:16: aber drei Millionen davon bekommst du nur wenn folgende Kennzahlen in den nächsten drei Jahren erfüllt sind.
00:10:22: Das ist dann halt dieser Oren-Out und das hat natürlich viele steuerliche Fragen, zieht das ganze nach sich vielleicht mal unabhängig von dem Vorschlag.
00:10:34: ich hatte da letztens ein interessantes BfH Urteil gelesen.
00:10:38: Da hatte auch ein... Ich beschreib es in die Schornots des Aktenzeichen.. Da hatte also einen Geschäftsführer sein Unternehmen verkauft.
00:10:47: Ich glaube so für zwei Millionen Euro war das Sechshunderttausend Euro.
00:10:52: von diesem Kaufpreis sollte er nur bekommen, wenn er sich verpflichtet noch einige Jahre als Geschäftsführer tätig zu sein.
00:11:00: Also war davon abhängig dass er weiterhin für das Unternehmen tätig ist.
00:11:06: und dann hat das Finanzamt sich diesen Vertrag angeguckt und gesagt ja Moment mal.
00:11:12: Wenn dieser Teil des Kaufpreises, also die sechshunderttausend Euro gar kein kleiner Betrag.
00:11:17: Wenn die nur kommen dafür dass der Mensch weiterhin für das Unternehmen tätig ist dann ist es ja gar keinen Kaufpreis für die Anteile sondern dann ist das Arbeitslohn.
00:11:26: und wir alle wissen in Deutschland Arbeitslohne ist somit am höchsten besteuert.
00:11:31: da gibt's keine Befreiung und nichts.
00:11:33: Wohin jingen, wenn du dein Unternehmen verkaufst hast ja schon die eine oder andere Befreiung bei Anteilen angeben.
00:11:39: Hast du das Teilenkünfteverfahren?
00:11:40: Da sind vierzig Prozent steuerfreie.
00:11:42: Das heißt Arbeitslohn wäre viel teurer gewesen und deswegen hat man da einfach mal gesagt Ja was heißt einfach Mal?
00:11:49: Hat man eben gute Argumente gesehen das ganze Umzug qualifizieren und zu sagen dadurch dass das davon abhängt, dass der Mensch, dass die Person weiter im Unternehmen tätig bleibt ist das Arbeitslohndes gar nicht so unüblich bei solchen Deals.
00:12:03: Und der BFH hat das aus meiner Sicht glücklicherweise dann aber verworfen und gesagt, so einfach könnte das nicht umqualifizieren.
00:12:10: Weil er kriegt ja auch noch einen laufendes Gehalt weiterbekommen dass so in etwa auf derselben Höhe lag wie sein Gehalt.
00:12:18: vorher war ein bisschen niedriger aber jetzt auch irgendwie über hunderttausend Euro mehr.
00:12:22: Und das ist relativ eindeutig, wenn man sich den Sachverhalt anschaut, hängt es eher mit dem Verkauf zusammen.
00:12:29: Aber da sieht man mal wie schnell das dann auch sozusagen gegen einverwendet werden kann.
00:12:33: so eine Earnout-Klausel die das ja letztendlich mehr oder weniger war.
00:12:38: und der Bundesrat sagt jetzt naja wir wollen uns nochmal intensiver damit beschäftigen wann eigentlich solche Earnouts Zahlung versteuert werden müssen weil es ist ja dann oft so dass die dann erst irgendwie später kommen, also man verkauft das.
00:12:50: Beispielsweise sind es in den Unternehmens- und dann bekommt man im Jahr die zusätzliche Earn-Auzahlung.
00:12:59: Und dann ist es ja im Zeitpunkt des Jahres für die Steuererklärungen gemacht ungewiss ob man diese Zahlung überhaupt bekommt.
00:13:08: deswegen muss man sie noch nicht versteuern sondern erst eben beim Zufluss.
00:13:14: Das gefällt dem Bundesrat nicht so gut.
00:13:16: Sondern die wollen jetzt eben sagen, dass das dann immer wenn so ein Earn-Outzahlung später noch kommt soll die alte Steuererklärungen letztendlich wieder aufgemacht werden und das ganze rückwirkend in dem Jahr besteuert werden indem der ganze Deal abgeschlossen wurde Und das hat natürlich einige Nachteile bringt es mit sich zum Beispiel wahrscheinlich eine Verzinsung auch ja Die man dann gegenüber den Finanzamt hätte.
00:13:43: Weißt du gar nicht, ob das dann so cool ist?
00:13:47: Also richtig schön ist es natürlich nicht.
00:13:50: Wenn man in den Oern-Out kommt und dann muss man in die alte Steuererklärung rein und das nachversteuern, noch Zinsen zahlen... Also ich denke mal jetzt, der Zinslauf wäre schon... Sie schreiben jetzt hier, dass es rückwirkend im Veräußerungsjahr berücksichtigt werden muss.
00:14:06: Ich denke da würde dann der Zinzlauf die logische Konsequenz sein.
00:14:12: Ja, was ich mir so gedacht habe vielleicht gibt es auf Fälle, wo man eben dann wieder in den ermäßigten Steuersatz von sechsundfünfzig Prozent kommt.
00:14:22: In dem Jahr und vielleicht aber das ist dann eher die Ausnahme wenn man halt einen kleinen Gewinn hat.
00:14:30: Ich glaube nach paar Grafen.
00:14:32: Sechzehn Absatz vier sind's fünfundfünftigtausend Euro.
00:14:37: Vierzigtausende Euro.
00:14:41: Dann könnt es vielleicht sogar vorteilhaft sein, wenn keine nachteilige Steueranfälle zumindest.
00:14:48: Der Betrag ermäßigt sich ja um den Betrag der der Veräußerungsgewinnhundertsechstendreißigtausend Euro übersteigt.
00:14:54: und ich glaube bei solchen Konstellationen wo es Öhrn-Out-Glauseln gibt habe ich halt oft auch höhere Beträge und dann ist wahrscheinlich der Nachteil die über die Zinszahlung höher als ein fiktiver Vorteil eine günstigere Besteuerung oder den Freibetrag der eventuell Nachvollendung des fünfundfünfzigsten Lebensjahres eintreten kann.
00:15:17: Also wahrscheinlich ihr nachteilig für ein Steuerpflichtige wie jetzt einen Vorteil?
00:15:26: Tja, aber ich sag mal das was jetzt kommt hätte ja ein Riesennachteil.
00:15:30: Oh Gott!
00:15:30: Ja
00:15:31: also als ich das gelesen habe hab' ich gedacht warte mal lese ich das jetzt wirklich?
00:15:34: ist das jetzt echt ein Vorschlag?
00:15:40: Es geht um unbare Zahlungen, also Barzahlung.
00:15:48: Betriebsausgaben, ob ich jetzt da irgendwie keine Ahnung... Jetzt im Laden als Handwerker Barzahle und das aus der Kasse nehme und dann halt ein Beleg in die Kasse mache oder ob es mit der IC-Karte zahle Egal.
00:16:06: So soll aber nicht mehr egal sein, es gibt ja schon so Fälle wie beispielsweise bei einem Handwerker Beispiel wenn ich im Privathaushalt Handwerke Leistung habe dann muss ich bereits jetzt unbar zahlen die Rechnung ums dann auch von der Steuerlast abziehen zu können diese berühmten zwanzig Prozent vielleicht mal fünfzehn Prozent.
00:16:28: Da gibt es schon unbar Zahlungspflicht, genauso wie bei Haushaltsnahendienstleistungen Kinderbetreuungskosten.
00:16:37: Und jetzt schlägt der Bundesrat vor das Betriebsausgaben und auch Werbungskosten grundsätzlich nur noch anerkannt werden wenn es eben per Überweisung gezahlt wird und nicht mehr per Barzahlung.
00:16:51: Ich war heute witzigerweise mit Christoph dem Friseur Essen und dann hat er das als Betriebsausgabe gelten.
00:17:02: gewahrt war auch einer muss man sagen liebe Grüße gehen raus ab.
00:17:06: mich zum Mittagessen eingeladen aber auch betriebliche Sachen besprochen und hatte es dann bar gezahlt habe ich auch lange nicht mehr gesehen.
00:17:13: Ja, aber es kann sich ja nicht verboten.
00:17:16: So und das wird dann künftig nicht mehr gehen.
00:17:19: also Christoph kann den Bewertungsbeleg im Restaurant künftig nicht mehr bar bezahlen so wie ich die Änderung die vorgeschlagene vom Bundesrat verstanden habe zumindest wenn er's als Betriebsausgaben absetzen will.
00:17:34: Er kann es bar bezahlt haben hat dann kein Steuervorteil mehr davon.
00:17:38: Das war schon ziemlich harte Eingriff, oder?
00:17:42: Also in die Vertragsweinheit zwischen den Unternehmen.
00:17:46: Ja, und dann ist natürlich auch so je nachdem wenn du auf der Außenterrasse sitzt.
00:17:50: Und dann halt beim achttzehnten Maß EC-Garten gehört nicht funktioniert weil das Wähler nicht lang genug reicht.
00:17:55: da war ich genug reicht.
00:17:58: Dann kann es künftig dann nicht mehr absetzen.
00:18:01: schon ganz interessant wo die man dann müsste theoretisch der Gastronom eine Rechnung schicken.
00:18:05: du müsst per Beweisung zahlen.
00:18:06: aber ja also ich weiß nicht ob das so wahnsinnig sinnvoll.
00:18:10: mein Ziel ist Kampf gegen die Schwarzarbeit.
00:18:12: Scheinrechnungen Ja.
00:18:15: Aber vielleicht gibt's da mal so eine Bagatellgrenze, dass man bis fünfhundert Euro trotzdem noch bar zahlen kann oder irgendwie so?
00:18:21: Weil alles andere ist halt ein bisschen blöd aus meiner Sicht.
00:18:23: Also ich mein das klingt jetzt so, dass dein Empörungslevel gar nicht so hoch ist wie das von mir.
00:18:29: weil also meins es doch schon ein bisschen höher glaube ich weil du hast jetzt das Beispiel gemacht, dass wann sein Bier nicht bar bezahlen kann okay ne?
00:18:37: Wir haben
00:18:37: kein Bier getrunken Espresso.
00:18:39: Espreso.
00:18:39: Ja gut ja.
00:18:41: aber ich meine es gibt ja auch wirklich Fälle bei denen dann von Unternehmern, weil sie die falsche politische Gesinnung haben.
00:18:51: Die konnten gekündigt werden von verschiedensten Banken oder wenn man in bestimmte Situation kommt, dann eben Kontopfendungen passieren.
00:19:03: Das gibt es ja auch jetzt.
00:19:05: gesetzes Vorhaben dass das... Die Fendungsverfügungen an die Banken dann direkt elektronisch zugestellt werden, haben wir auch im Podcast drüber gesprochen.
00:19:15: Dass das also noch schneller geht und so.
00:19:17: Ich meine klar, da liegt ja immer irgendwie eine Schuld zu Grunde aber am Ende führt es ja doch dazu dass die Freiheit der einzelnen Personen schon ziemlich stark eingegrenzt wird wenn das Konto zugemacht wird.
00:19:29: Und jetzt könnte man natürlich immer sagen okay wir sind hier halt dann doch irgendwie mehr auf dem Weg zum Überwachungsstaat und das hat alles so seine Richtigkeit.
00:19:38: In der falschen Partei ist jetzt mal Betrieben gesagt oder eben da sich was zu Schulden kommen hat, der soll dann halt nicht mehr am Leben so teilnehmen können.
00:19:45: Weil wenn er dann auch das vielleicht sein Unternehmen am Laufen halten will und seine Konten sind gepfändet, kann er eben auch nicht mehr weitermachen mit Bar.
00:19:54: Also er könnte zwar weitermachten aber dann wird die ... Der Teufelskreis ja nur viel schlimmer weil das, was er noch weiter in Bar bezahlt, kann ihm dann auch nicht als Betriebsausgabe absetzen.
00:20:05: Also da stelle ich mir halt wirklich schon die Frage, will man in so eine dystopische Welt so China-mäßig gehen?
00:20:12: Wo dann alles so überwacht ist.
00:20:14: Dass man eben dieses letzte Stück ... oder was heißt das letzte Stück?
00:20:18: Bagellis
00:20:19: gebrägte Freiheit!
00:20:20: So sehe ich das nämlich auch.
00:20:22: ja und also insofern möchte ich wirklich anmahnen hier äußerst behutsam mit diesem Thema umzugehen.
00:20:28: und natürlich gibt es... wird auch was zu gepostet bei LinkedIn.
00:20:32: Da hat auch ein Störberater geschrieben, ich hatte einen Mandant der hat irgendwie vierhunderttausend Euro in Bar bezahlt und dann kam er daraus das war eine Fake-Rechnung so klar.
00:20:42: Das ist natürlich schon betrugsanfällig.
00:20:45: andererseits also wenn du ne Betriebsprüfung hast und da ist jemand der irgendwas mit Vierhundert tausend euro in bar bezahlt hat na das erste was da passiert ist dass das von vorne und hinten auf den Kopf gestellt wird diese Transaktion.
00:20:59: Und da gab es übrigens auch, ich weiß nicht, ich habe letztens viele lustige Urteile gelesen.
00:21:03: Vielleicht erzähle ich das auch nochmal mit dem Bruder?
00:21:05: Ich weiß nicht ob du es auch gelesen hast.
00:21:08: Da hat also ein Sicherheitsunternehmer, der hatte Aufträge im Ausland und er hatte seinen Bruder in der Firma beschäftigt.
00:21:21: Der Bruder hat also irgendwie zu dem Unternehmer gesagt, du ich muss hier Rechnungen bezahlen und zwar für Catering und Für Übernachtung und irgendwelche Provisionen.
00:21:30: Es waren auch richtig hohe Summen alles nicht sogar vierhundert oder acht hunderttausend Euro.
00:21:35: Also recht viel ja.
00:21:36: Und der Unternehmer hat dann auf diese Rechnung das Geld überwiesen.
00:21:39: Ja sozusagen tatsächlich überwiesene gar nicht barbezeit.
00:21:43: und später kam raus Dass der Bruder ihn betrogen hat und das ganze nur Scheinrechnungen waren.
00:21:49: Und der bruder sozusagen mit dem Geld untergetaucht ist, und dann gart er eine Betriebsprüfung und es hat den Finanzamt natürlich nicht so gefallen.
00:21:56: ja dass man gesagt hat ich habe hier vierhunderttausend Euro oder vielleicht ich glaube sogar noch ein bisschen mehr hab ich hier einen Kosten und da habe ich leider nur scheinrehnungen dafür.
00:22:06: beim Puder hat mich hier getäuscht.
00:22:08: Das Geld ist leider verloren und dann hat das Finanzamt auch eine Kontrollauskunft so gemacht an das Unternehmen, was da auf der Rechnung stand.
00:22:16: Eigentlich gab es das halt alles nicht, war offiziell offensichtlich fake.
00:22:20: Aber der Unternehmer hat gesagt ne also ich wurde hier von meinem Bruder bedrohen da kann ich jetzt auch nichts dafür.
00:22:24: Ich habe das bezahlt in der Absicht betriebliche Rechnung zu überweisen.
00:22:28: ich will diesen Betriebsausgabenabzug haben.
00:22:31: uns finanzamt das hat das aber natürlich relativ wenig gejuckt.
00:22:33: diese Argumentation hat das also rausgestrichen.
00:22:36: Finanzgericht wollte davon auch nicht viel hören.
00:22:38: Und beim WFH sind die dann aber wirklich zum Ziel gekommen und der hat gesagt ja also nur weil das jetzt hier vom Bruder veranlasst wurde, kannst du dem das nicht einfach als Betriebsausgabe streichen.
00:22:50: Du musst da schon genauer hinschauen und dass genauso prüfen wie jeder anderen Kostenauszug und du kannst dich einfach aufhören und sagen gut der Bruder war involviert fremde nahe Angehörige Das wars jetzt sondern du musst ganz genau versuchen nachzuvollziehen ob es tatsächlich Kosten waren da eben betrogen wurde und deswegen hat der BFH den dann letztendlich recht gegeben.
00:23:13: Und ich meine, das ist auch richtig so.
00:23:15: die Entscheidung finde ich ja weil bei Geschäften mit fremden Angehörigen wird genau hingeguckt auf der einen Seite wenn man jetzt Gehalt zahlt oder so hat das alles eine Richtigkeit und sowas nur weil der Bruder dann sozusagen an einem Betrug involviert war will man da nicht mehr viel genau Detail zu wissen und sich das nicht genau angucken.
00:23:32: Aber das zeigt natürlich schon, irgendwie so ganz so einfach ist es dann halt auch nicht so gut.
00:23:38: Wenn ich jetzt vielleicht im Gesetz stünde und man wendet das dann an mit den Barzahlungen, dann klar wird es wahrscheinlich ja auch so richtig sein.
00:23:45: aber unser gerechtes leistungsfähiges Steuersystem sieht ja eigentlich ein bisschen anders aus dass man da schon den Unternehmern auch wirklich Gehör schenkt und Vertrauen gibt.
00:24:00: Ja, also sofern ich bin von diesem Vorschlag nicht so begeistert und ich glaube da kann man nur darauf hoffen dass das nicht aufgegriffen wird.
00:24:10: Und nicht weiter verfolgt wird.
00:24:14: Also ja seh' ich auch so... Was jetzt wieder was Positives ist, ist der nächste Punkt.
00:24:21: Bei der Scheidung habe ich auch mal ein Video drüber gemacht und zwar damals meines Wissens einen Mann seiner E-Frau im Rahmen von einer Scheidungsvereinbarung das Familienheim übertragen und obwohl er selber drin gewohnt hatte war es ein Veräußerungsgeschäft, das hat der BFH so beurteilt und der Forscher des Bundesrats sind jetzt solche Übertragungen aufgrund seiner Scheidungsfolge vereinbarung zumindest unter bestimmten Voraussetzungen dass man die von §.
00:24:55: XXIII ausnimmt also von der Veräuerungsfrist ist dass man eben diese Sachen ohne Steuern übertragen kann.
00:25:07: Das ist aus meiner Sicht eine sinnvolle Geschichte, weil ja... Wenn jetzt der Expert ausübit überträgt, auch im Sinne der Kinder vielleicht macht es irgendwie wenig Sinn.
00:25:21: Ja das ist dann nur weil er teilweise ausgezogen war dass dann irgendwie nicht als eigenem Wohnen Nutzung gilt und dann irgendwie wegen einer Zwangslage Steuern zahlen muss in dem Rahmen der Scheidungsvereinbarungen und da will der Bundesrat ein bisschen abschwächen, dass man da das eben auch steuerfrei übertragen kann.
00:25:43: aus meiner Sicht eine gute Sache.
00:25:46: Ich sehe schon die Scheidungen, die nur eingereicht werden um den Steuervorteil zu bekommen und seinen mobilen Steuer frei übertragend zu können.
00:25:55: aber das ist wirklich auch oft unterschätzt von Paaren die Entscheidung leben oder sich scheiden lassen.
00:26:00: Die haben ja oft andere Sachen im Kopf erst mal als die Steuern.
00:26:05: Und es ist mir auch schon in der Praxis so oft untergekommen, dass ich dann da... Du hast ja meistens irgendwann nur noch einen als Mandanten.
00:26:12: Dann ist man vielleicht auch befangen und wieder den ex-Mann oder die ex-Frau.
00:26:18: Wir haben die Immobilien und Kredite und Pipapo und dann geht's natürlich drum.
00:26:22: wie teilt man das jetzt auf?
00:26:23: Das ist natürlich sehr emotional oft!
00:26:26: Noch emotionaler wirds wenn man sagt, gut du übernimmst das Grundstück und dafür kriegt er die andere Person Geld Dann fallen da eben gegebenenfalls auch noch Steuern drauf an, weil der BV hat gesagt, eh Leute haben sich nichts zu schenken.
00:26:43: Also schon, prinzipiell Eheleute haben sich schon was zu schenken.
00:26:46: Aber Ehe-Leute Entscheidungen haben sich nichts zu schenkten.
00:26:49: und da hatte er natürlich auch recht weil ich kenne jetzt... also wir haben ja auch schon mal über Scheidung gesprochen.
00:26:54: Ich glaube du kannst es auch aus dem persönlichen Umfeld sagen das wird dann auch schnell kritisch ne?
00:27:00: Und da ist es eher nicht so dass das noch Friedefreude, Eierkuchen ist sondern da ist eher schreit angesagt.
00:27:06: Schwierig!
00:27:07: Streit kann es aber am nächsten Punkt geben, nämlich bei der kürzeren Nutzungsdauer von Gebäuden.
00:27:12: Aktuell ist das ja so.
00:27:13: man kann sich eine Immobilie kaufen und dann mit dem Restnutzungs-Dauer gut achten schneller Steuern sparen.
00:27:19: Dann nehmen wir mal an dass Gebäude tatsächlich kürzere Nutzungstauers Vielleicht, vielleicht fünfundzwanzig Jahre statt fünfzig Jahre.
00:27:27: Dann kann man über ein Gutachten des Finanzamts nachweisen und das Finanzamt muss sich auch dran
00:27:33: halten.".
00:27:34: Es hat zwar mal einen BFH-Schreiben gegeben aus dem Jahr zwanzigzehnt, mit hohen Anforderungen an diese Gutachten aber es wurde Ende zweitausendfünfundzwanziger wieder zurückgenommen.
00:27:44: Das heißt die Wege sind frei für Restnutzungsdauer, Gutachtenwerbung an der Stelle steuerfarbe.de slash gutachtenwerbungende erste Einschätzung.
00:27:55: Und dementsprechend wurden auch fleißig Gutachten zu kürzenden Restnutzungsdrauf und Gebäuden, nach schnelleren Abschreibung und in den ersten zehn Jahren bis man danach den Zehnjahren steuerfrei verkaufen kann bei der Vermietung dass man dann noch ordentlich Steuern spart.
00:28:09: und das geht dem Bundesrat zu weit.
00:28:12: Der will es nur noch zulassen wenn schon bei Fertigstellung des Gebäudes das klar war, dass es eben keine beispielsweise fünfzig oder dreientreißig Jahre hält.
00:28:23: Sondern was weiß ich nur zwanzig Jahre?
00:28:25: Das muss aber da bei Ferdigstellungen schon klar sein.
00:28:27: wenn jetzt jemand neu beispielsweise eine Leichtbauhalle baut.
00:28:30: Da ist jetzt klar, das hält nicht so lange dann kann man trotzdem eine kürzere tatsächlich Nutzungsdauer nachweisen.
00:28:36: Aber wenn ich jetzt nehme eigentlich kaufen Gebäude von wie fünfundzwanzig Jahre zu gebrauchen statt Fünfzig, das soll künftig nicht mehr gehen.
00:28:51: Dementsprechend zittern die Gutachten Anbieter schon ein bisschen.
00:28:57: Aber Sie haben auch im Jahr ist es schon mal eine Änderung.
00:29:01: Bei Restsutzungsdauer Gutachten vorgeschrieben kam dann nicht aktuell, also sehr oft so.
00:29:08: Wenn den Restsitzungsdauer Gutachten eingereicht wird, drehen die Finanzämter noch an der Kaufpreisaufteilung.
00:29:15: Gibt's aber auch gut achten!
00:29:17: Alle Werbung an dieser Stelle nochmal alle Gutachten mit hundert Euro Rabatt unter steuerfahre.igutachten-Werbungenende, noch geht alles.
00:29:24: aber der Bundesrat will das einschränken können auf die keine Restaurationsdauer gut achten, keine Schnellrabschreibung mehr für Bestandsimmobilien.
00:29:33: Du hast jetzt gesagt die Gutachter zittern?
00:29:35: Aber ich meine die Immobilieninvestoren zittern ja auch finde ich also weil wie läuft es denn aktuell?
00:29:41: du kaufst irgendwie Da haben wir schon oft darüber gestritten, wie die Mietrendite in verschiedensten Lagen ist.
00:29:46: Ja aber wenn du so die Angebote gar
00:29:48: nicht...
00:29:50: Aber jetzt so in den B oder C-Lagen, wenn du da bei Immobilien Scout guckst, dann findest du das irgendwie Mietrandite vier, fünf, sechs Prozent sowas und dann gehst du zur Bank und sagst ich würde es gerne finanzieren und sagen ja, können wir machen?
00:30:03: So sind's da vielleicht etwas prozent.
00:30:08: Und das heißt, am Ende wird das Ding eigentlich überhaupt nicht cash flow positiv.
00:30:12: Du musst es mehr an die Bank zahlen als du als Miete bekommst.
00:30:18: aber dann gehst du halt hin und sagst ja gut das ist jetzt hier ein Altbau ich mache das Rest nutzungswert gutachten schreib das über zwanzig Jahre ab und plötzlich hast du auf dem Papier einen Verlust mit der Immobilie Und diesen Verlust, der dieser führt natürlich dann zu einer Steuererstattung die du vom Finanzamt bekommst.
00:30:35: Dann wird deine Cash Flow Berechnungen sieht natürlich ganz anders aus weil du eben ja auch noch diese Steuererstattern hast, die deinen Cash Flow nach oben treibt und in Summe bist du dann vielleicht wieder cash flow positiv.
00:30:47: Deswegen sind diese Restnutzungsdauergutachten sehr wichtig für die Immobilieninvestoren.
00:30:53: Ich sag mal wenn das jetzt wegfällt... Was machst du dann?
00:30:57: Also entweder fallen die Immobilienpreise oder überlegst halt, gibt es ja noch irgendjemanden der mir ein bisschen mehr Cashflow geben könnte.
00:31:04: Könnte das vielleicht der Mieter sein, der mir noch ein paar Euro mehr Miete zahlen kann weil ich die Miete denn anpasse.
00:31:09: Ja also da ist ja dann irgendwo ist der Druck ja dann im Kessel der wo irgendwo raus gelassen werden muss.
00:31:14: deswegen weiß ich jetzt gar nicht ob dass dann so einen schlauer Vorschlag ist.
00:31:19: Also ist ja schon mal rausgeflogen, diese Änderung bei den Restautosdauer Gutachten.
00:31:24: Auch auf Vorschlag des Bundesrats kam dann nicht durch im Gesetz.
00:31:31: Ich
00:31:31: tippe jetzt mal aus dem Jahr die Frage, was passiert denn mit den laufenden Gutachten?
00:31:40: Gibt es einen Stichtag oder...?
00:31:43: Was, was ist da los?
00:31:45: Ich glaube ehrlich gesagt nicht dass es durchgeht weil erst Ende.
00:31:49: Das bundesfinanzministerium selbst wieder das bmf schreiben zurückgenommen aus.
00:31:56: Ich bin noch guter Dinge dass es nicht kommt aber ja man weiß es nie.
00:32:02: ich bin auch Ähm, ja jetzt nicht der Freund dass man das nicht mehr machen darf.
00:32:07: Weil am Ende sollte auch das Steuerrecht möglichst realistisch auch die wirtschaftliche Realität widerspiegeln.
00:32:14: und wenn ich halt irgendein Gebäude kaufe aus nineteenhundert weiß ich nicht fünfzig Ja Das ist irgendwie nicht kernsaniert worden.
00:32:23: Und dann sage ich ja gut wenn ich das zwei tausend sechsten zwanzig kaufe Dann hat es eine restloser von fünfzig Jahren.
00:32:29: das ist dann doch relativ optimistisch.
00:32:34: Aber jetzt haben wir uns verquatscht, weil wir nicht mehr die Hälfte durch.
00:32:39: Wir müssen ein bisschen durchgehen.
00:32:41: Der Achtepunkt ist wenig spannend, dass nur eine gesetzliche Klarstellung das Betriebe und Teilbetriebe unter Vorbehaltsniesbrauch steuerneutral zu Buchwerten übergehen können.
00:32:52: Das kann man so aus meiner Sicht unterstützen und das Rad hat auch gute Ideen.
00:33:01: Dann der neunte Punkt Das ist die Ablösung von Niesbrauchsrechten?
00:33:08: Genau, können wir auch noch ganz kurz.
00:33:10: Nur dass man... Da scheint es irgendwie in der Steuergestaltung wahrscheinlich zu geben, da bin ich jetzt allerdings gar nicht so tief drin, das wenn mal Nies-Brauchsrechte an Kapitalgesellschaftsanteilen, also an GmbH Anteilen ablöst.
00:33:24: Also wenn ich sage hier Farben kannst du meine GmbHA haben Aber wenn mal Gewinne kommen möchte, musst du dir die trotzdem an mich auszahlen über das Niesbruchsrecht.
00:33:32: Und wenn ich dann irgendwann später wieder komme und sage, kannst du mir das Niesbrauchsrecht doch wieder zurückgeben.
00:33:37: Dafür gebe ich dir den Euro-Betrag.
00:33:40: dann soll das steuerpflichtig werden bei dir, beim Empfänger.
00:33:45: Und ich weiß jetzt... Ich hätte es auf einen Fall eigentlich gedacht dass es jetzt schon steuerflüchtig ist aber offensichtlich scheint's da noch eine Lücke zu geben.
00:33:50: Aber muss sich jetzt passen!
00:33:52: Da bin ich gar nicht so negativ.
00:33:54: Also
00:33:54: wenn sie nicht geschlossen wird, dann wird jetzt Christian das Aufnehmen.
00:33:58: Wir müssen mal gucken
00:33:58: wie diese Gestaltung funktioniert ja?
00:34:03: Dann der nächste Punkt ist was Positives aus meiner Sicht.
00:34:07: Aktuell ist es ja so, es gibt einen Kapitalisierungsfaktor beispielsweise bei Unternehmensbewertung von dreizehn Komma sieben fünf Prozent und das Zinsniveau sehr gestiegen.
00:34:19: Das heißt eigentlich müsst zur niedrigen Faktor geben weniger zu multiplizieren und damit auch niedrige Unternehenswerte Ja bei Beispielsweise Wegzug oder Erbschaft oder andere Bewertungsfragen.
00:34:34: Und dass Aus meiner Sicht.
00:34:37: Ja gut, weil dann werden die Unternehmenswerte beispielsweise in der Erbschaft und Schenkungssteuer realistischer.
00:34:43: Weil ich finde auch diese Dreizehn Komma Sieben Fünf.
00:34:46: Also hast du irgendwie ein Unternehmen wie drei Jahre in Folge hunderttausend Euro Jahresertrag macht?
00:34:52: Und dann läuft es so.
00:34:53: so läuft gut aber jetzt auch nicht so gut.
00:34:56: Dann ist das Ding über den Millionen Wert ja und vielleicht kann man da irgendwie gerade gute von leben.
00:35:02: Und dann muss man irgendwie auf über eine Million in dem Beispiel dann auf Eins Komma drei sieben Millionen Euro dann Steuern zahlen.
00:35:10: Von dem her finde ich diesen Vorschlag des Bundesrates gut, also es ist so eine Abwechslung ein guter Vorschlag nicht so gut am Vorschlag.
00:35:18: Das ist aber
00:35:18: auch gefährlich weil sagen wir am Ende noch na gut die gute Vorschläge dafür machen wir aber auch irgendwas was uns mehr steuern bringt mit rein.
00:35:27: Aber das wäre tatsächlich wirklich gut weil du hast jetzt immer das Thema dass man eigentlich immer ein Wirtschaftsprühverbrauch, wenn man einen größeren Betrieb verschenken übertragen will oder auch schon irgendwie neuen Gesellschaften aufnehmen will.
00:35:39: Dass man sich dann die Frage stellen muss ja bezahlt ihr das dreizehn Komma sieben Fünffache?
00:35:43: Wahrscheinlich nicht weil es viel zu hoch ist der Faktor.
00:35:46: Solange du jetzt nicht irgendwie Microsoft bist oder so oder Nvidia oder sowas sind natürlich noch höher bewertet.
00:35:52: aber das ist denn jetzt schon Richtung sehr erfolgreiche Software.
00:35:54: Unternehmen so eine Bewertung oder Börsen notiert und beim kleinen mittelständischen Unternehmen kriegst du diesen Faktoren nicht.
00:36:00: Und das heißt, du bist dann immer dabei eigentlich so einen WP-Gutachten als Alternative zu erstellen.
00:36:05: Wo du dann eben den echten Wert der die tatsächlichen Zukunftsaussichten auch berücksichtigt hast und das kostet natürlich sehr viel Geld.
00:36:14: Viele Grüße an alle Wirtschaftsprüfer.
00:36:17: So...und das muss ja vielleicht nicht sein!
00:36:21: Dann Nummer elf kann man denke ich relativ schnell darüber gehen.
00:36:24: Gibt es eine Verwaltungstechnische Änderung beim Behinderten-Pauschbetrag?
00:36:29: Das soll elektronisch an die Finanzverwaltung übermittelt werden, dem kann man sicherlich zustimmen.
00:36:35: Der Entlassungsbetrag für Leinaziehende der soll angehoben werden... Noch höher!
00:36:40: Ja, das ist
00:36:41: ja eigentlich ... Ja, es ist ja tatsächlich ... Ja.
00:36:44: Das sind wir auch schon
00:36:45: seit Jahrzehnten.
00:36:46: Nicht viertausend zweihundertsechzig Euro plus oder fünfzig Euro pro Kind.
00:36:52: Wobei dann man muss auch sagen viele unterschätzen das bisschen.
00:36:55: also wenn ein neuer Partner einzieht selbst wenn er keine Miete zahlt ist der weg im Folgemonat.
00:37:01: Also
00:37:01: niemals den neuen Partner zu schnell einziehen lassen?
00:37:03: Äh ja richtig, richtig zumindest wenn man ihn allein als sie einen Entlastungsbetrag möchte.
00:37:11: Also von dem her, ja ich meine man muss erfährerweise sagen selbst wenn man im spitzen steuersatz ist und da muss man fähreweise sagen wird auch schwierig darin zu sein gibt es hier die paar leinerzehende das packen aber dann bei der steuer ersparen das von thousand seven hundred neunzig euro.
00:37:28: Ich glaube, die Böhe und die finanziellen Herausforderungen für einen allein erziehenden Menschen, seien es Mann oder Frau sind höher.
00:37:36: Also von dem her, ich glaube da gibt's Stimme, ich bin ja immer pro Steuerentlastung.
00:37:54: Bin ich auch, aber es ist natürlich, also ich finde den schon hoch irgendwo.
00:37:56: Ja, ich meine du hast natürlich und vor allem das Thema der andere Partner, der ja vielleicht dann auch sich hin und um das Kind kümmern will oder möchte kriegt diesen Freibetrag ja nicht ne?
00:38:08: Also es kriegt ja nur einen älteren Teil.
00:38:10: und in so Patchwork Situationen ist es ja dann oft so dass... Beispielsweise, dass das Kind bei der Mutter lebt und der Vater sich da auch natürlich gerne kümmern will.
00:38:19: Und da kein Steuervorteil hat und eben auch noch Unterhaltshalt von dem ja keinen Steuervoteil hat.
00:38:25: Also so richtig toll ist die Situation halt gerade steuerlich auch nicht finde ich.
00:38:34: Okay.
00:38:36: Jo dann dreizehner Punkt ist Lohnsteueranmeldung für Jahreszahler.
00:38:44: Da ist es aktuell so, der anmeldet Zeitrahmen ist grundsätzlich der Monat oder Vierteljährlich-oderjährlich.
00:38:51: Wenn wir nicht mehr als tausendundachtig Euro beträgen, dann soll die Jahresgrenze auf tausende und achtundund Euro ja angehoben werden.
00:39:00: Das aus meiner Sicht eigentlich auch ganz gut.
00:39:03: Es entlastet ein bisschen kleinere mittlere Unternehmen, vielleicht noch eine Aushilfe haben oder so, also das ist eine Verfahrensvereinfachung und aus meiner Sicht ist dem zuzustimmen.
00:39:18: Jetzt beim nächsten Vorschlag ärgere ich mich ein bisschen dass sich nicht gerade noch meine Lohnkollegen gefragt hat die hier eben noch ein Zimmer neben mir saßen denn es geht ja darum dass jetzt eine neue Pflicht eingeführt werden soll mit dem Jahressteuergesetz dass man in der Lohnbuchhaltung auch die Reisekostenerstattung und Verpflegungsmeerauffendungen, so die man bekommt.
00:39:46: Dass man das in dem Lohn berücksichtigen muss und dann auf die Lohnsteuerbescheinigung schreiben muss.
00:39:50: Die Lohnensteuer Bescheinigung ist ja wiederum wichtig für die Steuererklärung des Mitarbeiters weil der da ja bescheinigt bekommen wie viel Gehalter er bekommen, wieviel Lohnsteuer wurde abgeführt und das Ganze wird auch elektronisch ans Finanzamt übermittelt sodass man wunderbar sehen kann, wie viel hat er verdient und das stimmt alles miteinander überein.
00:40:10: Und da soll natürlich jetzt diese ganzen steuerfreien Bezüge auch noch draufgeschrieben werden weil dann kann das Finanzamt das natürlich einfacher in der Steuererklärung abzugleichen mit dem was dann in der Steuereklärung abgegeben wird.
00:40:22: also ich habe so und so oft habe ich eine Dienstreise gemacht so und zu oft war ich mehr als acht Stunden außerhalb unterwegs.
00:40:28: deswegen mache ich Verpflegungsmehraufwendungen geltend Und da will man natürlich das sehr gut damit abgleichen, was der Arbeitgeber schon steuerfrei ausgezahlt hat.
00:40:36: Damit es dann nicht zu doppelten Berücksichtigungen kommt und da gibt's offensichtlich die Besorgnis dass das relativ viel Aufwand ist.
00:40:45: also natürlich ist das die Lohnbuchhaltung wird hier irgendwie ständig geknächtet und immer noch eine neue Auflage nochmal mehr nochmal mehr was man machen muss.
00:40:53: ich glaube da sind schon alle Kollegen auch ziemlich am sich beschweren Und jetzt soll es eine Ausnahme geben für Arbeitgeber, die mit dem Großbuchstab in Ehre beschäftigt sind.
00:41:08: Jetzt habe ich allerdings weiß überhaupt nicht was das ist.
00:41:10: Ich weiß, du ist zufällig!
00:41:16: Ja also wer es weiß kann es uns mal schreiben oder wir liefern's nach.
00:41:19: vielleicht schreibe.
00:41:20: ich mache hier ans Ende der Podcastfolge nochmal ne kurze Ergänzung falls ich sie noch raus finde.
00:41:27: Ja, ich glaube also FR ist doch ein französische Grenzgänger, glaub' ich.
00:41:33: Also was aber R bedeutet?
00:41:36: Keine Ahnung, ja... Aber gut!
00:41:39: Naja.
00:41:39: Ach so es ist dann, ja.
00:41:44: Wenn der Arbeitgeber bestätigt in der Lohnsteuerbescheinigung dass die Reisekosten vollständig bis zur Höhe des steuerlich-zulässigen Werbungskostens Abzugs erstattet wurden.
00:41:53: Also wenn er quasi das Signal setzt, ich habe alles was möglich ist, habe ich dem gezahlt und dann muss er es nicht einzeln drauf schreiben.
00:42:06: Aber jetzt frage ich mich wieder ja gut, wenn du das eh pflegst in deinem Programm kannstest da eigentlich auch... also ich glaube das ist jetzt nicht so.
00:42:11: die Hürde für Dativ beispielsweise der dann am Ende das auch einzeln darauf zu schlüsseln wird vielleicht wieder ewig dauern, bis die Dataprogramme das können.
00:42:21: Irgendwann im Mai kriegen wir es dann oder so.
00:42:24: Aber ich weiß keine Ahnung, vielleicht stecke ich da nicht richtig drin, wieso das dann so schwierig ist?
00:42:31: Okay!
00:42:32: So... Oh, dann haben wir natürlich noch Körperschaftssteuer.
00:42:41: Da geht's um ... Die Verluste.
00:42:50: Das ist aus beinahe sich keine gute Änderung, weil die Neuregelungen sollte auch klarstellen dass auch andere Verluste nicht erfasst werden können.
00:43:03: Es ist ja so bei einem schädlichen Beteiligungserwerb also wenn man innerhalb von fünf Jahren mehr als fünfzig Prozent Anteil der Körper schafft auf einen Erwerber oder zumindest auf eine nahestehende Person übergehen können diese Verlustposition untergehen.
00:43:19: und da sollen wir jetzt auch weitere Verluste, Auslandsverluste aus anderen gewerblichen Tätigkeiten, Kommandit-Verluste.
00:43:28: Verlusten aus Steuerstundungsmodellen und andere vergleichbare Verluster ausschließen.
00:43:37: Und das ist eigentlich gegen ein BfH Urteil.
00:43:42: Das ist eigentlich so eine anwendungserlass fühlt ein Nicht-Anwendungsgesetz, das mal die Verluste nicht gut benutzen kann.
00:43:51: Und das ist schlecht aus Sicht der Unternehmen und der Investoren weil der Paragraf Achtzehntes Körperschaftssteuer Gesetzes, der wird ausdrücklich erweitert werden.
00:44:07: ja also können dann künftig nicht nur klassische Körperschraft steuerliche Verlustverträge sondern auch gebundene oder eben diese Verrechtbaren Spezialverluste wirds Auslands-Verluste untergehen.
00:44:21: Das heißt, es werden noch ausgeweide – das ist meinerseits eh schon eine Regelung, die natürlich richtig weh tun kann wenn die mal greift und jetzt sagt im Gegensatz zu einem Urteil vom Bundesfinanzhof.
00:44:34: Das interessiert mich hier alles nicht, was hier vom höchsten Finanzgericht in Steuerangelegenheit in Deutschland entschieden wurde.
00:44:41: Ich möchte das auch beispielsweise diese anderen nicht genutzten Verluste erfasst werden und dass da mehr steuernfällig werden ist zum Nachteil von Unternehmen aus meiner Sicht
00:44:56: An einem Ende, wenn du das auch so beschreibst ja wieder Rechtsunsicherheit.
00:45:02: Ja oder Rechtssicherheit also zumindest für ein Staat ist es schon rechtsklar.
00:45:09: Wenn einer gefühlt alles nicht abzuweist dann aus Sicht der Missbrauchsabwehr eine Rechtsklarheit und gut sieht man's vom Staat.
00:45:21: aber das kann natürlich wehtun.
00:45:23: Ja, ich meine halt weil diese Vorschrift ja auch immer wie du das schon sagst vom BFA immer wieder letztendlich überworfen wurde und die wurde dann auch geändert.
00:45:31: War ja mal so wenn mehr als twenty-fünf Prozent der Anteile, wenn ich mich jetzt recht erinnere übertragen werde, dann sind die Verluste anteilig untergegangen.
00:45:40: Dann sind es jetzt noch, wenn du mehr als fünfzig Prozent an andere Gesellschaften übertragst, dann geht's runter usw.
00:45:46: Also also... Das war ja ständig auch, man hat es ja immer versucht nachzubessern aber Das ist ja immer noch streitanfällig, ob diese Vorschrift im Ganzen so bestehen bleiben kann.
00:45:58: Am Ende steckt da die Idee dahinter okay wir wollen halt nicht wenn irgendeine Gesellschaft Verluste gemacht hat und die wird nicht mehr weiterbetrieben dass man das hier nicht noch einen Wert hat indem man sie letztendlich bei ebay reinstellen kann und sagen kann ich habe ihr noch zweieinhalb tausend Verluster die mir das Finanzamt anerkannt hat.
00:46:15: willst du nicht diese Gesellschaft bei mir aufkaufen?
00:46:17: für fünfzigtausende kannst du mit den Gewinnen die du zukünftig machst das ganze aufbrauchen.
00:46:23: Das steckt ja dahinter, dass man das vermeiden will und es macht vielleicht auch Sinn.
00:46:26: aber wie du schon sagst bei Unternehmen die echt noch weiter leben ist natürlich ein großes Problem.
00:46:32: Du willst eigentlich eine neue Prost, eine neue Kapitalspritze?
00:46:35: Und das führt dann dazu, dass deine Verluste wegfallen.
00:46:37: also nicht so toll eigentlich.
00:46:41: Absolut.
00:46:41: Und das nächste Punkt, diese Probleme hätte ich gern denn der Gewerbesteuerhebesatz soll angehoben werden und hier in Freiburg ist er bei vierhundertdreißig Prozent also weit über vierzehn Prozent alleine Gewerbesteuer.
00:46:58: und da will der Bundesrat ja noch bevor überhaupt diese geplanten Mindeststeuerhebe-Sätze von zweitachzig Prozent gelten sollen das auf dreihundert Prozent hoch machen.
00:47:10: Also, drei Komma fünf Mal drei müssten rechnen können.
00:47:16: das ist dann zehn Komma Fünf Prozent Mindesthebesatz.
00:47:19: aktuell ist er ja bei sieben Prozent also zweihundert Prozent also zweihundert mal drei Kommas fünf Prozent Dann künftig.
00:47:30: Ja, ich glaube es betrifft relativ wenige Gemeinden aber klar Unternehmen die ihren Sitz in Gewerbesteueroasen wie jetzt beispielsweise Monheim oder Grünwald bei München haben.
00:47:42: Die wird das schon treffen.
00:47:45: wenn dann auf einen Schlag der Bundesrat sich durchsetzt ist.
00:47:48: alles muss man hier über die ganze Folge sagen noch Nicht beschlossen.
00:47:51: Das sind reine Vorschläge vom Bundesrat, ob das dann jemals durchgeht oder wie viele Punkte davon ist abzuwarten.
00:47:57: Aber dann kann es natürlich schon sein dass auf einmal halt nicht mehr in Grünwald bei München irgendwie sieben Prozent Gewerbesteuer zahlst sondern dann zehn Komma fünf Prozent Auf einen Schlag und die drei Komma Fünf Prozent Punkte.
00:48:13: wenn da halt im Millionen Bereich dann Gewerbe steuerliche Gewinne hast Dann schwer.
00:48:19: ja
00:48:22: Fabian, nimmst du mich als Wirtschaftsflüchtling in Freiburg auf?
00:48:24: Ich habe nämlich rausgefunden.
00:48:26: So hast du noch einen schlimmeren...
00:48:28: Die haben das hier aufs Vierhundert-Siebzig Prozent erhöht.
00:48:34: Na ja aber das ist ja das Problem wahrscheinlich dass deswegen eben gucken muss von den Leuten die noch da sind, dass man da eben ordentlich was einpackt um hier die verschiedensten Dinge zu bewältigen.
00:48:46: Aber ich meine oft kann die Stadt ja auch gar nichts dafür das man dann vielleicht auch die eine oder andere Aufgabe vom Bund da aufgedrückt bekommt, mit der man eigentlich nicht gerechnet hat.
00:48:56: Und ich habe jetzt aber tatsächlich überlegt in Berlin sind das ja nur vierhundertzehn Prozent.
00:49:01: Wir wollen auch noch im Büro in Berlin aufmachen.
00:49:04: Das würde sich ja auch...
00:49:04: Aber die Linie hat die Senatswahler gewonnen, gell?
00:49:09: Die leben ja ganz gut davon dass sie die anderen Bundesländer dann schön alles bezahlen diese ganzen verrückten Kleine.
00:49:16: Aber ich glaube ein Argument war auch, dass man den Gewerbesteuerhebesatz da auch erhöhen will.
00:49:21: Also ich finde, das macht aber schon irgendwie was mit so einem Unternehmer.
00:49:25: Wenn du jetzt halt schaust ja kannst du irgendwie zwei Prozent weniger Steuern zahlen wenn du dann vielleicht den nächsten Standort dort aufmachst und nicht da.
00:49:34: Das spielt eine Rolle und ich finde es auch gut so dass es diesen Wettbewerb gibt, dass man da vielleicht ein bisschen schaut wie man mit dem Geld haushaltet oder eben Unternehmen an.
00:49:44: Ansiedelt, aber haben wir ja auch schon oft diskutiert.
00:49:46: Jetzt den Ländern gefällt das dann offensichtlich nicht so gut?
00:49:49: Die sehen es dann wahrscheinlich als unfairen Wettbewerb, dass dann so kleine besondere Gemeinden sagen, wir machen hier was Besonderes für die Unternehmer.
00:49:57: Das ist natürlich ein Dorne im Auge.
00:49:59: Andererseits, wenn man das vergleicht an NRW, ob man ein Unternehmer hat in Köln... viel mehr was ihm geboten wird als wenn er eben irgendwo aufs land geht Wo er dann da vielleicht der einzige ist der den es da gibt und er hat eben nicht so viel infrastruktur die er nutzen kann Dann Kann man ja sagen, er hat er wenigstens weniger steuern.
00:50:19: also Ich finde ich bin nicht so dafür.
00:50:24: Je nach Denkweise der Gemeinde und des Bürgermeisters denken diese unterschiedlich.
00:50:28: Manche denken, lass uns den Gewerbesteuerhebelsatz senken, dass wir Unternehmen kommen und andere denken lassen uns erhöhen, dass mir Steuereinnahmen kommen.
00:50:37: Das ist immer so ein bisschen je nach einer Auffassung von Bürgemeistern und Gemeinderat.
00:50:45: Da gibt es dann sicherlich einige, die sich noch nicht so oft mit Unternehmern ausgetauscht haben.
00:50:50: Ja ich glaube auch!
00:50:51: Ich frage es mir nicht... Und das Geld wird in der Druckerpresse da ja erzeugt bei Unternehmen.
00:50:55: Wenn
00:50:55: du jetzt alle Bürgermeister in Deutschland im Raum nehmen würdest, weiß ich nicht wie viele davon auch so die Mechanik des Gewerbesteuerebesatzes mit der Steuermestzahl ordnungsgemäß beschreiben können.
00:51:09: aber naja vielleicht ist es auch ein bisschen zu böse am Ende dieser Folge.
00:51:15: Das war der sechzehnte Punkt, wie gesagt welcher dieser Sechzehn Punkte durchgeht ob überhaupt einer durch geht oder Alle durchgehen, das wird jetzt im Laufe des Gesetzgebungsverfahren da noch eruiert werden.
00:51:30: Der Bundesrat hat jetzt in letzter Woche eben zu diesem Regierungsentwurf des Jahressteuersetzes Stellung genommen und da wäre man sicherlich vielleicht nicht in Gänze nochmal mit einer Folge aber immer als Update punktuell am Anfang des Podcasts ehrlich noch mal drauf eingehen, wenn es da Neuerungen gibt.
00:51:49: Das heißt abonnieren
00:51:51: etc.,
00:51:52: pp.
00:51:53: Christian und dann gebe ich dir das letzte Wort!
00:51:57: Ja, ich will noch einen Daumen drücken aussprechen.
00:52:01: Ich habe zumindest anhand der Zuschriften bekommen wir immer mit dass ja viele den Podcast auch hören, wenn sie sich auf die Steuerberaterprüfung vorbereiten und die sind ja nun nächste Woche.
00:52:09: also falls ihr die Folge noch vorher hört viel Erfolg Und das soll ich nicht einschüchtern, von manchen Fragen zieht es durch.
00:52:18: Gebt möglichst ab.
00:52:19: Da können wir auch nochmal extra drüber sprechen, dass sie jetzt irgendwie vereinfacht wurden.
00:52:23: Ich glaube dieses Jahr ist es noch so.
00:52:24: wenn man den Dritten Versuch schreibt dann ist es wirklich endgültig.
00:52:27: zukünftig, kann man ja glaube ich so oft schreiben wie man will.
00:52:30: Also auf jeden Fall viel Erfolg euch bei der Prüfung falls ihr sie schreibt!
00:52:34: Da schließe ich mich an und dann hört man sich nächste Woche auf diesem Kanal wieder.
00:52:39: Bis
00:52:39: dann, tschüss,
00:52:41: ciao!
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